Allgemein


Muay Thai ist eine reguläre Kampfsportart in Thailand, die mit Beinen, den Fäusten und mit den Ellebogen ausgetragen wird. Die traditionelle und klassische Art nennt sich Muay Thai Boran. Kampfsportarten werden in Deutschland immer beliebter und so findet man auch in Wiesbaden einige Kampfsport Schulen, die diesen Sport anbieten.

Muay Thai Kampfsportschule Warriors Gym

Die Kampfsportschule Warriors Gym zum Beispiel ist eine der vielen Kampfsportschulen in Wiesbaden. Es werden in den verschiedenen Schulen auch unterschiedliche Kampfsportarten unterrichtet. Dazu gehört auch Karate in verschiedenen Ausrichtungen sowie Muay Thai in den unterschiedlichen Varianten. Wer Muay Thai lernen und betreiben möchte, der sollte sich aber unbedingt davon überzeugen, dass es sich um eine qualifizierte Schule handelt mit fachlich kompetenten Trainern, die diesen Sport lehren.

Muay Thai hat tausende von Jahre Tradition

Der Kampfsport, der in der Kampfsportschule Warriors Gym in Wiesbaden gelehrt wird, ist über 2000 Jahre alt und stammt aus dem damaligen Siam. Die Ausbildung erstreckt sich über Kindertraining und Angebote für Männer und Frauen. Der Trainer Alexander Andreska kam bereits mit sieben Jahren durch die Interessen seines Vaters an den Kampfsport und hat die Liebe zu diesem Sport weiterentwickelt und viele Schulungen durchlaufen. Er trainiert Muay Thai in der Kampfsportschule für die ganze Familie.

Muay Thai auch zum Ausgleich der Seele

Muay Thai in Wiesbaden wird nicht zur Selbstverteidigung gelehrt, nicht nur. Es soll auch ein Ausgleich sein, eine Abwechslung vom Alltag. So kommt man weg vom Stress, kann sich regenerieren und neue Kraft schöpfen. Es ist sinnvoll sich vorher genau mit dem Sport auseinanderzusetzen und Informationen einzuholen, bevor man sich an einer solchen Kampfsportschule in Wiesbaden anmeldet. Tolle Informationen findet man auch noch bei Wikipedia.

Bad Vilbel hat sich in den letzten Jahren zu einer aufstrebenden Stadt entwickelt. Eine gut funktionierende Infrastruktur, die vollständig ausgebaut ist, ist das Ergebnis der vielen Bemühungen. Die Stadt grenzt nördlich an den Stadtrand von Frankfurt am Main. Sie ist die größte Stadt, die sich im Wetteraukreis befindet.

Bad Vilbel und seine Entwicklung

Urkundlich erwähnt wurde Vilbel, am Stadtrand von Frankfurt, erst im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster Lorsch im Jahr 774. Vilbel teilte sich dann im Jahr 1255 auf und die Nidda bildete dabei die Grenze. Der Ostteil von Nidda wurde der Grafschaft Falkenstein, später dann der Stadt Mainz zugesprochen. Der Westliche Bereich von der Herrschaft Hanau verwaltet. Dies blieb bis hinein ins 19. Jahrhundert unverändert. Danach wurden Dortelweil, Vilbel und Massenheim dem Großherzogtum zu Hessen-Darmstadt zugesprochen.

Bad Vilbel und der Aufstieg

Nach den beiden Weltkriegen gab es viele Tote und schwere Verwüstungen in Vilbel und im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Man vereinigte die Ortschaften um Vilbel im Bundesland Hessen und im Jahr 1948 durfte Vilbel dann den Zusatz Bad tragen. Ursache dafür war, dass Bad Vilbel über viele Quellen verfügt die heute noch durch Pipelines verbunden sind. Den Bäderbetrieb stellte man 1960 aber vorübergehend ein. Nachdem man Bad Vilbel drohte, den Namenszusatz wieder abzuerkennen wurde der Bäderbetrieb wieder eingeschränkt aufgenommen. Durch Entstehung vieler Bauwerke sind die verschiedenen Stadtteile bereit eng zusammengewachsen.

Bad Vilbel bietet auch Sehenswürdigkeiten

Bad Vilbel ist einen Besuch wert. Das Alte Rathaus, das Brunnenmuseum und der Kurpark sind nur einige Punkte, die man beim Besuch von Bad Vilbel aufsuchen sollte. Sehr beliebt sind vor allem die Burgfestspiele in Bad Vilbel, die zwischen Juni und September stattfinden. Mehr Informationen über Bad Vilbel findet man hier.

Das Darmstadtium ist ein Ort, um Ideen auszutauschen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu erweitern und weiterzugeben. Auch geistige und künstlerische Schöpfungen finden dort wissbegierige Abnehmer.

Das Darmstadtium ist ein moderner Neubau mit der aktuellsten technischen Ausstattung

Das Darmstadtium im Rhein-Main-Gebiet bietet alles, was ein modernes Kongresszentrum benötigt. Das multifunktionale Raumangebot bietet Platz für jede Art von Veranstaltung. Die Tagungsräume sind mit modernster Kommunikations- und Tagungstechnik ausgestattet. Die Foyerflächen können gleichzeitig als Ausstellungsflächen zu den angebotenen Veranstaltungen und Tagungen genutzt werden. Jeder Event kann hier mit einfachen Mitteln geplant und umgesetzt werden. Auch Tagesausstellungen und Vernissagen sind in den Räumlichkeiten problemlos möglich.

Beim Darmstadtium ist das Kongress-Hotel direkt angeschlossen

Wenn die Teilnehmer der Veranstaltungen in Darmstadt von weiter weg kommen, dann bietet sich das direkt dem Wissenschaft- und Kongresszentrum angeschlossene Hotel an. Das Hotel hat 208 Doppelzimmer, die mit Klimaanlage und modernster Technik ausgestattet sind. Das Darmstadtium wird auch gerne zur Besichtigung besucht, denn es zeichnet sich durch eine außergewöhnliche, avantgardistische Architektur aus. Das Gebäude gibt ein vollkommen neues, einmaliges Raumgefühl wider. Auch die Außenansicht ist beeindruckend und macht Neugierig auf die Innenausstattung. Ein angrenzendes Restaurant sorgt für das leibliche Wohl. Man erreicht das Darmstadtium nicht nur mit dem PKW sondern auch problemlos mit Bussen und Bahnen.

Konzerte und andere Veranstaltungen im Darmstadtium

Neben Kongressen und wissenschaftlichen Veranstaltungen gibt es im Darmstadtium auch ein umfangreiches, kulturelles Angebot. Konzerte mit bekannten Künstlern sowie Cabaret und Unterhaltungsshows stehen auf dem Veranstaltungsprogramm des Darmstadtium.

Adresse des Darmstadtiums

  • Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
  • Am Schlossgraben 1
  • 64283 Darmstadt
  • Telefon: 06151-7806-0
  • Fax: 06151-7806-119
  • Webseite

Der Bolongaropalast befindet sich in Frankfurt-Höchst am Hochufer des Mains. Er wird vorwiegend von der öffentlichen Verwaltung genutzt und wurde zwischen 1772 und 1774 von einer Fabrikantenfamilie, die vom Lago Maggiore stammt, erbaut.

Der Bolongaropalast ist ein herrliches Gebäude mit einem großen Park

Im Norden, zur Straßenfront hin, ist der Bolongaropalast im Frankfurter Stadteil Höchst 117 Meter lang. Das Gebäude wurde in Hufeisenform geplant und errichtet. Der Park des Schlosses befindet sich im hinteren Teil und besteht aus zwei Stufen, die terrassenförmig angeordnet sind. Im unteren Teil befinden sich zwei sehr schöne, romantisch angelegte Gartenpavillons. Die Innenräume sind prunkvoll gearbeitet. Eindrucksvolle Deckengemälde, riesige Spiegelwände und wertvolle Seidentapeten zieren die Räume des Bauwerks.

Die besonderen Sehenswürdigkeiten des Bolongaropalastes

Sehr beeindruckend und ein besonderes Bauwerk ist die Hauskapelle des Palastes. Aber auch der große und reich geschmückte Festsaal, in dem früher Banketts und große Empfänge abgehalten wurden, lassen den Besucher den Atem anhalten. Im ersten Stockwerk kann man eine einzigartige Porzellanausstellung bewundern. Dabei handelt es sich um Reproduktionen, die 1927 von der Passauer Manufaktur eigens für Höchst hergestellt wurden. Der Park am Bolongaropalast ist ein beliebtes Ausflugsziel im Rhein-Main-Gebiet.

Die heutige Nutzung des Bolongaropalastes

Von 1908 bis zum Zeitpunkt der Eingemeindung von Höchst zu Frankfurt im Jahr 1928 wurde der Bolongaropalast als Rathaus genutzt. Heute hat der Höchster Bürgermeister sein Büro im Palast, daneben befinden sich die Stadtbezirksverwaltung im Gebäude sowie das Standesamt.Das Höchster Kreisblatt hat auch einen Artikel veröffentlicht.

Anschrift Bolongaropalast

  • Bolongaropalast
  • Bolongarostraße 109
  • 65929 Frankfurt am Main
  • Telefon 069-21245521

Besichtigung und Führung durch den Bolongaropalast

  • Nur nach Voranmeldung

Öffnungszeiten Porzellanausstellung im Bolongaropalast

  • Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr

Von 1863 an bis ins 21. Jahrhundert gehörten der Stadtteil Höchst und die Chemieproduktion untrennbar zusammen. Die Höchst AG und deren Arbeit gehörten zum Leben in diesem Ort einfach dazu und war das wichtigste überhaupt. Nur der Bau der Jahrhunderthalle durch die Höchst AG im Jahr 1962 konnte das noch übertreffen.

Der Stadtteil Höchst ist mehr als nur eine Chemie-Stadt

Eigentlich kann der Frankfurter Stadtteil Höchst noch viel mehr bieten. Das wurde von den Bewohnern aber lange Zeit einfach ignoriert. Höchst hat im Gegensatz zur Stadt sogar zwei Schlösser, die von den Frankfurtern auch gerne besucht werden. Auch die wunderschöne, romantische Fachwerk-Altstadt ist eine Besichtigung wert. Das eine Schloss in Höchst wirkt eher wie eine Burg mit dem hohen Turm und ist das ältere Bauwerk der beiden Schlösser. Der malerische Schlossplatz lädt im Sommer zum verweilen ein und in den angrenzenden Restaurants gibt es auch Kaffee und Kuchen. Die Schlösser werden zu einem immer beliebteren Ausflugsziel im Rhein-Main-Gebiet.

Der größte der privaten Barockbauten befindet sich in Höchst

Das zweite Schloss ist der Bolongaro-Palast, es handelt sich dabei um den größten Privatbau, der in der Barockzeit gebaut wurde. Hier hat die Stadtbezirksverwaltung ihren Sitz. Im angrenzenden Garten des Bolongaro-Palastes findet jedes Jahr im Sommer das Festival Barock am Main statt, das riesige Besucherströme in die Stadt zieht und mittlerweile ein sehr beliebter Event ist.

Höchst verfügt über einen großen Industriepark

Höchst hat eine sehr interessante und kulturelle Infrastruktur. Höchst hat knapp 14.000 Einwohner. Neben der Porzellanmanufaktur gibt es auf dem ehemaligen Gelände der bekannten Höchst AG einen großen Industriepark, der ungefähr 90 Chemie- und Pharmaunternehmen beherbergt.  22.000 Arbeitsplatze werden hier angeboten und deshalb sind auch die Bewohner so eng mit der Chemie verbunden. Mehr Daten und Fakten und gibt es noch hier.

Das Klingspor-Museum in Offenbach am Main befindet sich im südlichen Flügel des Büsing Palais. Das Museum wurde im Jahr 1953 von der Stadt Offenbach gegründet. Zu der Ausstellung finden auch kontinuierlich Sonder-Veranstaltungen statt.

Das Klingspor-Museum hat durch die Brüder Klingspor Weltruf erlangt

Das Klingspor-Museum im Büsing Palais beherbergt eine Privatsammlung von Karl Klingspor, der mit seinem Bruder Wilhelm zusammen eine Schriftgießerei betrieb. Karl war Typograf und Schriftgestalter. Zusammen mit seinem Bruder übernahm er die vom Vater erworbene Rudhard’sche Gießerei in der Stadt Offenbach am Main, die später den Namen Gebr. Klingspor erhielt. Die Schriftgießerei erlangte Weltruf.

Das Klingspor-Museum hält auch Werke bekannter Künstler bereit

Die Gebrüder Klingspor in Offenbach arbeiteten als erste Schriftgießerei mit Künstlern zusammen. Darunter waren Max Dorn, Walter Tiemann und Rudolf Koch, um nur einige zu nennen. Bei der Sammlung des Klingspor-Museums findet man so unter anderem auch Nachlässe von Ernst Schneidler, Rudo Spemann, Werner Klemke und Rudolf Koch. Außerdem befindet sich im Klingspor-Museum die größte Sammlung außerhalb der Niederlande des Typografen Typographen Hendrik Nikolaas Werkman. Er gehörte mit seiner experimentellen Zeitung „The next call“ (1923–1926) zu den einflussreichsten Avantgardisten im 20. Jahrhundert. Die Sammlung ist im Museum zu bestaunen.

Veranstaltungen im Klingspor-Museum

Es gibt einige Veranstaltung im Klingspor-Museum, das auf 50 Jahre Museumsgeschichte zurückblicken kann. Dazu gehört die Kinderbuchausstellung, die bis 13. Februar stattfindet. Daneben gibt es Veranstaltungen zum Thema unterschiedliche Schriften, über Autoren und Workshops, wie zum Beispiel die Kinderwerkstatt. Genauere Informationen findet man hier.

Adresse Klingspor-Museum

  • Klingspor-Museum
  • für Buch- und Schriftkunst
  • Herrnstrasse 80
  • 63061 Offenbach am Main
  • Telefon 069-80652954 Frau Rauer (Verwaltung)
  • Telefon 069-80653511 Dr. Stefan Soltek, Museumsleiter

Öffnungszeiten Klingspor-Museum

  • Montags geschlossen
  • Dienstags,  donnerstags, freitags 10 bis 17 Uhr
  • Mittwochs 14 bis 19 Uhr
  • Samstags, sonntags 11 bis 16 Uhr

Eintrittspreise Klingspor-Museum

  • Erwachsene 2,50 EUR
  • Kinder 6 bis 14 Jahre 1,00 Euro
  • Schüler, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende 1,50 Euro
  • Rentner 2,00Euro

Ein Zusammenschluss aus verschiedenen Unternehmern hat den Verein „Kleines Glück“ gegründet. Ziel des Vereins soll es sein, Kinder und Jugendlichen mit Hilfen unter die Arme zu greifen. Gerade jetzt, wo die Kommunen alle Unterstützungen gestrichen haben, erscheint solch ein Verein wie ein Segen.

Der Initiator des Vereins „Kleines Glück“

Thorsten Plößer ist frisch verheiratet, werdender Vater und erfolgreicher Unternehmer im Rhein-Main-Gebiet. Bei all diesem Glück ist es ihm ein Anliegen, auch anderen etwas davon abzugeben. Freunde und Bekannte von ihm, auch Unternehmer, schließen sich dem Wunsch von Plößer ebenfalls an und gründen zusammen den Verein „Kleines Glück“. Plößer selbst konnte feststellen, dass zur Hilfe oftmals auch kleine Beträge ausreichen. So wurden T-Shirts versteigert und mit dem Ersteigerungserlös ein Kindergarten mit 300,- Euro unterstützt. Dieser relativ kleine Betrag schaffte für den Kindergarten unerwartete Möglichkeiten. So können schon mit kleinen Hilfen Events oder Anschaffungen ermöglicht werden.

Die Vereinsgründung und Leitung von „Kleines Glück“

Lange gab es nur die Idee, doch endlich, Ende Oktober fand in Frankfurt dann die Gründungsversammlung des Vereins „Kleines Glück“ statt. Zwölf Mitglieder waren zur Gründung anwesend und wählten Torsten Plößer zum Vorsitzenden. In den Vorstand wurden Andreas Kunath und Marc Zeller gewählt. Annalyn Plößer hat die Geschäftsleitung für den Verein übernommen. Nachdem das Finanzamt auch noch die Gemeinnützigkeit pünktlich zum Jahresende bestätigt hat, kann der Verein „Kleines Glück“ im Neuen Jahr mit viel Elan ans Werk gehen und nicht nur in der Stadt Gutes tun.

Die Vereinsziele von „Kleines Glück“

Ziel des Vereins ist es, laut der Geschäftsführerin, jährlich 50.000,- bis 100.000,- Euro zu sammeln. Nutzen davon sollen dann Kindergärten, Horte aber auch Jugendgruppen im gesamten Rhein-Main-Gebiet haben. Mit den Geldern von „Kleines Glück“ können dann Ausflüge oder auch dringende Anschaffungen bezahlt werden. Dies sind aber nur Beispiele. Das Geld soll da zum Einsatz kommen, wo es dringend gebraucht wird. Und da es sich bei den Initiatoren um Geschäftsleute handelt, die auch viele Verbindungen besitzen, kann dem einen oder anderen Jugendlichen vielleicht auch einmal mit einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz weitergeholfen werden, so Thorsten Plößer.

Anschrift von „Kleines Glück“

  • Kleines Glück
  • Hochstraße 21
  • 64367 Mühltal
  • Telefon:  06151-6083705
  • Webseite

Die Stadt Oberursel wird in diesem Jahr die Hessentage 2011 veranstalten. Sie finden vom 10. bis 19. Juni 2011 statt. Die Höhner, Oliver Pocher sowie Ich & Ich werden das Rahmenprogramm der Hessentage in Oberursel mitgestalten. Aber auch das Städtchen selbst ist ein besonderes Highlight mit seinen engen Gässchen in der Altstadt und den vielen schönen Fachwerkgebäuden.

Obersursel und seine Geschichte

Oberursel war ursprünglich eine Siedlung mit dem Namen Ursella. Urkundlich wird die Stadt das erste Mal im Jahr 791 erwähnt. Es gab weitere Erwähnungen im Zusammenhang mit Kirchen und Märkten. Im Jahr 1444 dann wurden Oberursel die Stadtrechte verliehen. Es folgt der Bau der Stadtbefestigung, die zwei Jahre später fertiggestellt war. Die Stadt erblüht in rasantem Tempo und so musste gegen Osten hin die Stadtmauer im Jahr 1481 erweitert werden. Graf Ludwig von Stolberg regierte ab 1535 die protestantische Stadt. 1581 wurde die gesamte Grafschaft Königstein rekatholisiert. Tuchmacherei war im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit ein besonders herausragendes Gewerbe in der hessischen Stadt.

Die wunderschöne Altstadt von Oberursel

Die ältesten Gebäude, die man in der Stadt Oberursel findet, stammen aus dem 17. Jahrhundert, da im Krieg fast alles zerstört wurde. Oberursel bestand nur noch aus 600 Einwohnern. Danach entwickelt sich eine rasante Industrialisierung und wurde an die Eisenbahn angeschlossen. Danach folgte im Zweiten Weltkrieg die Besetzung der Stadt durch die Amerikaner. Die Amerikaner hatten dann bis 1990 einen wichtigen Stützpunkt in Oberursel. Auch aus dieser Zeit gibt es noch einige Sehenswürdigkeiten.

Sehenswürdigkeiten in Oberursel

Der Malerwinkel oder das historische Rathaus in Oberursel prägen das Stadtbild. Außergewöhnliche schöne Fachwerkhäuser säumen sich entlang der mit Kopfsteinpflaster belegten malerischen Gassen. Oberursel hat einige Kirchen zum Beispiel die St. Ursula, in der man noch eine barocke Orgel von Johann Conrad Bürgy bewundern kann. Aber auch das Vortaunusmuseum und der alte Friedhof sind einen Besuch wert. Weitere Informationen findet man hier.

Kilian Anton Gentil war ein Fabrikant und wurde durch die Herstellung von Pumpen reich. Er lebte von 1867 bis 1951. Er war Kunstsammler, Künstler und Mäzen der Stadt Aschaffenburg. Viele fantasievolle, außergewöhnliche Villen, die man in Aschaffenburg sehen kann, wurden von ihm gebaut. Seinen gesamten Kunstbesitz zusammen mit dem Haus schenkte er seiner Vaterstadt Aschaffenburg.

Im Gentil-Haus findet man Volkskunst und vieles mehr

Die ganzen Kunstgegenstände hat die Stadt Aschaffenburg im Gentil-Haus zusammen getragen. Dabei handelt es sich um historische Einrichtungsgegenstände. Besonders schön sind der wunderschöne Altar und die Heiligenfiguren aus dem Mittelalter. Die gesamten Öfen im Gentil-Haus wurden von der Firma Hettinger gefertigt. Gentil war mit der Familie befreundet und arbeitete manchmal mit den Hettingers zusammen. Dabei entstanden außergewöhnliche Kunstwerke, wie zum Beispiel bemalte Teller aus Keramik. Der Bereich Ostasiatika ist mit außergewöhnlichen Kunstgegenstanden aus Ostasien gefüllt. Dies war eine Leidenschaft von Gentil. Aber auch das Bauwerk selbst ist sehr ansprechend, in dem die ganzen Kunstgegenstände untergebracht sind.

Das Gentil-Haus ist ein Museum der besonderen Art

Es gibt im Gentil-Haus, das zu einem Museum umgestaltet wurde, aber auch viele Gemälde. Gentil war mit vielen Künstlern und Malern sehr eng befreundet und hat von ihnen einige beeindruckende Werke gekauft. So zum Beispiel das Gemälde vom Haupt der Medusa von Franz von Stuck. Das Bild stammt aus dem Jahr 1892. Auch mit dem Künstler Ludwig Eberle war Gentil sehr gut befreundet. Der schönste Bereich im Haus, gerade für Familien, die ihren Kindern die Kunst näher bringen möchten, ist der Bereich Volkskunst. Über 500 Figuren werden momentan ausgestellt, die zu einer riesigen Weihnachtskrippe aus Tirol gehören. Zu der Krippe gehören außerdem noch viele Gebäude. Momentan wird die Krippe restauriert, so dass nur die Figuren zu sehen sind.

Ein Besuch im Gentil-Haus

Führungen durch das Gentil-Haus sind nur nach Voranmeldung möglich. Eine Führung dauert ungefähr 1,5 Stunden und ist für ganz kleine Kinder nicht geeignet. Das Haus von Gentil ist von unten bis oben mit wunderschönen und einzigartigen Kunstgegenständen gefüllt und wartet nur darauf, sich seinen Besuchern zu präsentieren. Hier findet man noch mehr Informationen.

Anschrift Gentil-Haus

  • Gentil-Haus Aschaffenburg
  • Grünewaldstraße 20
  • 63739 Aschaffenburg

Für Anmeldungen zur Führung durch das Gentil-Haus

  • Führungsnetz / Museumspädagogischer Dienst
  • Volkshochschule Aschaffenburg
  • Luitpoldstraße 2
  • 63739 Aschaffenburg
  • Telefon: 06021 – 386 88 66

Eintrittspreise im Gentil-Haus

  • Eintritt 1,50 €
  • Führung 5,00 €

Die Theodor-Heuss-Brücke bildet eine Verbindung von Mainz mit Mainz-Kastel und Wiesbaden. Sie besteht aus vier Pfeilern aus Sandstein und zwei Brückenköpfen. Fünf zweigelenkige Fachwerkbögen spannen sich über den Rhein. Die Bögen haben unterschiedliche Spannweiten. Die Brücke ist 475 Meter Lang und 24 Meter breit. An der höchsten Stelle ist sie neun Meter hoch.

Die Theodor-Heuss-Brücke, mächtig und nicht zu übersehen

Die Theodor-Heuss-Brücke in Mainz wurde im Jahr 1882 erbaut und hatte eine Bauzeit von drei Jahren. Sie wurde am 30. Mai 1885 feierlich eröffnet. 3,6 Millionen Goldmark waren die Summe, die für den Bau aufgebracht wurde. Man ging davon aus, dass man die Brücke innerhalb von drei Jahren mit Hilfe eines Brückenzolls wieder abzahlen könne. Das Brückengeld wurde aber erst viel später, nämlich im Jahr 1912 wieder abgeschafft. Fußgänger mussten für die Überquerung der Brücke 4 Pfennig bezahlen, für Fahrgäste der Pferdebahn wurden 5 Pfennig erhoben. Jedes Tier, das die Brücke überquerte, wurde mit 1 Pfennig Wegezoll über den Fluss belegt.

Der Erweiterungsbau der Theodor-Heuss-Brücke

Zwischen 1931 bis 1934 wurde die Theodor-Heuss-Brücke über den Rhein von ihren ursprünglichen 13,80 Metern auf 18,80 Meter verbreitert, das Zollhäuschen und die Lichtpylonen wurden entfernt. Kurz bevor die Amerikaner 1945 die Stadt erreichten, wurde die Brücke gesprengt, um den Weg zu versperren. Die Brücke wurde dann nach dem Zweiten Weltkrieg durch MAN Gustavsburg zwischen 1948 und 1950 wieder neu errichtet. Mehrere Firmen schlossen sich zwischen 1992 und 1995 zusammen und überarbeiteten die Brücke nochmals. Es wurde dabei versucht, das Bauwerk wieder in seinem ursprünglichen Zustand aufzubauen.

Hohe Baukosten für die Theodor-Heuss-Brücke

Die Sanierungskosten beliefen sich auf circa 90 Millionen Euro. Im Wege der Überarbeitung wurde die Theodor-Heuss-Brücke zweispurig ausgebaut und auf beiden Seiten befindet sich heute eine breiter Fuß- und Radweg. Für den Lastkraftverkehr über 7,5 Tonnen ist die Brücke des ehemaligen Bundespräsidenten allerdings gesperrt.

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