Allgemein


Im Norden von Darmstadt im Stadtteil Kranichstein wurde vor vielen Jahren das Jagdschloss Kranichstein erbaut. Im Jahr 1578 ließ der Landgraf Georg der Erste dieses Jagdschloss errichten. In Deutschland gibt es nur noch wenige barocke Jägerhöfe. Kranichstein ist einer davon. Im Schloss befinden sich ein Jagdmuseum und ein Hotel.

Das Jagdschloss Kranichstein und seine Geschichte

Beim Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt handelt es sich um einen dreiflügeligen Renaissancebau. Zwischen 1667 und 1768 wurden im Jagdschloss glanzvolle Feste gefeiert. Der anfangs noch einfache Bau wurde von den Landgrafen Ernst Ludwig und Ludwig VIII im barocken Stil nach den damaligen Vorstellungen von Eleganz und Luxus ausgebaut. In den Wald wurden für die Jagd sternförmige Schneisen geschlagen. Über 350 Jahre wurde die Anlage von den Großherzögen und Landgrafen aus Hessen genutzt. Großherzog Ernst Ludwig ließ im Jahr 1917 all seine Jagdgeräte und Waffen aber auch sonstiges Zubehör aus seinen Schlössern hier zusammentragen.

Das Museum im Jagdschloss Kranichstein

Kuno Graf von Hardenberg war Hofmarschall auf Schloss Kranichstein und richtete mit den zusammengetragenen Stücken und Wertgegenständen ein Museum ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm eine Stiftung das Jagdschloss und eröffnete 1952 das Museum wieder. Schwerpunkt der Ausstellung war die Barockzeit. Zwischen 1988 und 1996 wurde das Jagdschloss in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen, der Stadt Darmstadt und der Stiftung hessischer Jägerhof vollständig renoviert, wobei man das Erdgeschoss wieder originalgetreu im Renaissance Stil herstellen ließ.

Das Jagdschloss Kranichstein ist nicht nur Museum

Im Jagdschloss werden nicht nur die Geschichte der Jagd sowie Waffen, Jagdgemälde und Einrichtungsgegenstände präsentiert, hier wird auch geheiratet. Das Jagdschloss Kranichstein ist sehr beliebt für Hochzeiten von höhergestellten Persönlichkeiten. Joschka Fischer zum Beispiel hat hier seine Hochzeit gefeiert. Das Jagdschloss und seine Schlosskapelle sind ein Besuch wert und die Stiftung hessisches Jagdschloss veranstaltet auch regelmäßig Führungen.

Anschrift Jagdschloss Kranichstein

  • Stiftung Hessischer Jägerhof
  • Jagdschloss Kranichstein
  • Kranichsteiner Straße 261
  • 64289 Darmstadt
  • Telefon:  06151 – 97 11 18 0
  • Webseite

Öffnungszeiten im Jagdschloss Kranichstein

  • Vom 01.04. – 31.10
  • Mittwoch – Samstag: 13 bis 18 Uhr
  • Sonntag/Feiertag: 10 bis 18 Uhr
  • Vom 01.11. – 31.03.
  • Mittwoch – Samstag: 14 bis 17 Uhr
  • Sonntag/Feiertag: 10 bis 17 Uhr

Eintrittspreise im Jagdschloss Kranichstein

  • Erwachsene 3,00 Euro
  • Kinder 1,00 Euro
  • Ermäßigter Eintritt 2,00 Euro
  • Familienkarte 7,50 Euro
  • Kombikarte Familien 12,00 Euro
  • Kombikarte Erwachsene 4,50 Euro
  • Kombikarte Ermäßigt 3,00 Euro

Johannes-Gutenberg-Universität, eine der zehn größten Hochschulen in Deutschland
Die Johannes-Gutenberg-Universität wurde im Jahr 1477 gegründet und nach dem Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gutenberg bekannt. An dieser Universität sind 35.300 Studenten eingeschrieben. Ungefähr 450 Professoren sind dort beschäftigt.

Die Geschichte der Johannes-Gutenberg-Universität

Im Jahr 1792 nach Gründung der Mainzer Republik kam der Schulbetrieb durch die Kriegswirren langsam zum erliegen. Unter den Franzosen wurde die Universität offiziell aufgehoben, bis 1823 jedoch fanden noch Vorlesungen in der medizinischen Fakultät statt. Die Johannes-Gutenberg-Universität wurde dann 1946 wieder von der französischen Besatzungsmacht ins Leben gerufen. Maßgeblich daran beteiligt war Raymond Schmittlein, er war der Leiter der französischen Militärregierung in der Abteilung Kultur, Bildung und Erziehung.

Das Eigentum der Johannes-Gutenberg-Universität

Über den Mainzer Universitätsfond, eine Stiftung, fließen alle Erträge der Johannes-Gutenberg-Universität zu. Dabei handelt es sich um Gebäude sowie 850 Hektar landwirtschaftliche Fläche und Weinberge. Die Stiftung, die dies alles bereit hält, gehört mittlerweile zu den größten Besitzern von Bauwerken und Grund und Boden in Rheinland-Pfalz.

Die Johannes-Gutenberg-Universität heute

150 Institute in Kliniken gehören heute zur Universität. Die Universität belegte 2007 beim Studentenaustausch ERASMUS den ersten Platz. 15 % der Studenten kommen aus dem Ausland. Die Johannes-Gutenberg-Universität ist eine Campus-Universität. Im Südwesten der Stadt sind fast alle Einrichtungen und Institute auf einem ehemaligen Kasernengelände untergebracht. Focus hat hierzu einen interessanten Artikel veröffentlicht. Der Fachbereich Kulturwissenschaften, Übersetzungen und Sprachen wurden nach Germersheim verlagert. Auch die Universitätsklinik ist außerhalb untergebracht sowie kleinere Fachbereiche, wie zum Beispiel Vor- und Frühgeschichte oder Journalismus. Die Universität besteht seit 2010 aus zehn Fachbereichen.

Adresse der Johannes-Gutenberg-Universität

  • Johannes Gutenberg Universität
  • Campus Mainz
  • Saarstr. 21
  • 55128 Mainz
  • Telefon 06131-390
  • Webseite

Der Stadtteil Bahnhofsviertel, rund um den Frankfurter Hauptbahnhof gelegen, ist 52,5 Hektar groß und beheimatet ca. 2.125 Einwohner. Rund um den Bahnhof ist hektisches Treiben und immer viel los. Hier gibt es viele Geschäfte, Restaurants und Bars, auch das kulturelle Leben kommt hier nicht zu kurz.

Das Bahnhofsviertel hat Licht- und Schattenseiten

Auf der einen Seite ist das Bahnhofsviertel in Frankfurt ein beeindruckender Stadtteil mit vielen Bauten aus der Gründerzeit. Vor 100 Jahren war dieser Stadtteil noch das Renommierviertel von Frankfurt. Aber wie in vielen anderen Großstädten auch hat sich dies zum Negativen geändert. Rund um den Bahnhof treffen Drogenszene und die damit verbundenen Diebstähle und Verbrechen, sowie die Bordelle aufeinander. Aber in Städten wie Berlin oder Hamburg gehört dies vermutlich auch zur Charakteristika solch einer Stadt.

Vieles erinnert im Bahnhofsviertel an vergangene Zeiten

Der monumentale Bahnhof im Frankfurter Stadtteil ist auch heute noch beeindruckend, wenn man vor dem Eingang steht. Er war zu Glanzzeiten noch einzigartig in Europa. Die Kaiserstraße war in dieser Zeit die Pracht- und Einkaufsstraße in der Stadt. Aber trotz aller Veränderung hat das Bahnhofsviertel einen großen Teil seines Flairs behalten. Im Süden des Bahnhofvierteils liegt das Nizza, eine beliebte Grünanlage, die von einem Gärtner im Jahr 1860 mit mediterraner Vegetation angelegt wurde. Und im angrenzenden Theater in der Kaiserstraße werden immer wieder besondere Events für die Bewohner des Bahnhofsviertels geboten.

Das Rotlichtviertel und die Drogenszene im Bahnhofsviertel

Das Rotlichtmilieu ist nur in einem kleinen Teil des Bahnhofsviertels an der Taunusstraße zu Hause und in einigen Querstraßen davon. Auch die Drogenszene konnte man weitgehend aus dem Stadtbild im Bahnhofsviertel entfernen. Druckräume und soziale Auffangeinrichtungen wurden geschaffen und somit ist von der Drogenszene im Bahnhofsviertel auch nicht mehr viel zu sehen.

Die Touristik Centrale Mainz, betreut durch den Verkehrsverein Mainz, unterstützt Touristen, Geschäftsreisende und Kongressbesucher in vielerlei Hinsicht. Sei es durch Informationsmaterial, bei der Zimmer- oder Hotelsuche oder auch einfach nur dabei, Karten für eine Veranstaltung zu organisieren. Die Touristik Centrale Mainz hält für alle Gäste der Stadt Informationsbroschüren zu allen kulturellen Bereichen bereit.

Die Touristik Centrale Mainz wird vom Verkehrsverein getragen

Seit über 100 Jahren besteht nun der Verkehrsverein in Mainz. Es handelt sich um einen eingetragenen Verein. Aus dem Verein Altstadt wurde im Jahr 1905 der Verkehrsverein Mainz gegründet. Dieser Gründung gingen lange Planungen und Diskussionen voraus. Den ersten Touristenführer konnte man dann im Jahr 1908 beim Verkehrsverein beziehen. Der Fremdenverkehr in Mainz stieg ständig an und so beschloss man im Jahr 1927, einen Geschäftsführer und zwar Dr. Robert Schmidt, zu bestimmen. Er war auch der Begründer des Mainzer Weinmarktes, der jährlich von vielen Familien und Gruppen besucht wird.

Die Touristik Centrale kurz vor ihrer Entstehung

1932 fand in der Stadthalle in Mainz der erste Weinmarkt statt. Nicht nur Besucher aus der Stadt, sonder auch aus der ganzen Region kommen heute zu dieser Veranstaltung, die mit den Jahren immer größer wurde. Dr. Robert Schmidt war bei der Bevölkerung sehr beliebt und hoch angesehen für diesen wirtschaftlichen Erfolg und seine gewinnbringenden Ideen. 1939 gab es dann einen herben Rückschlag. Der Weinmarkt musste abgesagt werden und dem Verkehrsverein blieben hohe Schulden. Die Stadt unterstützte den Verein, so dass der Markt dann nach dem Krieg auch wieder auferstehen konnte.

Die Touristik Centrale ist Dreh- und Angelpunkt in Mainz

Bei der Touristik Centrale laufen alle Fäden zusammen. Hat der Verkehrsverein auch viele Höhen und Tiefen nach dem Krieg erlebt, so ist die heutige Touristik Centrale ein modernes Unternehmen, das für alle Belange der Gäste in der Stadt ein Ohr hat. Egal ob Reservierungen für Veranstaltungen, Hotelbuchungen, private Zimmersuche oder auch nur Informationen über Sehenswürdigkeiten. Die Touristik Centrale steht jedem Gast bei allen Problemen gerne zur Verfügung.
Anschrift der Touristik Centrale Mainz
Touristik Centrale Mainz
Brückenturm am Rathaus
55116 Mainz
Telefon: 0 61 31/2 86 21-0

Öffnungszeiten der Touristik Centrale Mainz

  • Montags bis freitags:  9 bis 18 Uhr
  • Samstags:  10 bis 16 Uhr
  • Sonntags:  11 bis 15 Uhr
  • An Feiertagen geschlossen

Frankfurt besteht aus 43 Stadtteilen und keiner gleicht dem anderen. Fachwerkhäuser, Gründerzeitvillen, Bankentürme und idyllische Grünanlagen. Kein Stadtteil gleicht dem anderen und jedes hat sein eigenes Flair. Jeder Stadtteil hat eine lange Geschichte und jeder ist für sich einmalig. Auch die Menschen, die dort leben sind in jedem Stadtteil anders und haben ihre Wohngegend geprägt.

Der Stadtteil Bergen-Enkheim

Dieser Stadtteil ist der jüngste von Frankfurt. Die Literatur hat viel mit diesem Teil der Stadt Frankfurt zu tun. So wird jährlich der Stadtschreiberpreis verliehen, der mit 15.500 Euro dotiert ist. Der Gewinner des Preises bekommt aber nicht nur das Preisgeld, sondern darf für ein Jahr in das idyllische Stadtschreiberhaus einziehen und dort vollkommen kostenlos wohnen. Die offizielle Preisvergabe erfolgt auf dem „Berger Markt“ einem großen Volksfest in Bergen Enkheim, das von vielen Familien mit Kindern aus dem Ort, aber auch aus den umliegenden Gemeinden besucht wird.

Literaturverbundenheit in Bergen-Enkheim

Der Stadtteil hat rund 18.000 Einwohner und ist circa 1254 Hektar groß. Die ehemaligen Herren von Bergen-Enkheim und auch Raubritter wurden durch Carl Zuckmayr an die Literatur mit seiner „Schelmensage“ herangeführt. Die Bücherei ist mit vielen Werken von Zuckmayr und anderen Schriftstellern gefüllt. Aber Bergen-Enkheim hat auch viele andere Dinge, die die Freizeit verschönern können. Zum Beispiel das große Freibad, das im Winter unter einer Traglufthalle verschwindet und so das ganze Jahr über genutzt werden kann. Das Hessencenter, der 1972 hier gebaut wurde, war eines der ersten Einkaufszentren in Deutschland. Der Stadtteil verfügt über 5 Kindergärten, 3 Schulen und zwei große Sporthallen. Fachwerkbauten und Grünanlagen prägen das Ortsbild.

Veranstaltungen in Bergen-Enkheim

Bergen-Enkheim bietet viele Veranstaltungen für seine Bürger. So finden in der Nikolauskapelle regelmäßig Musikdarbietungen statt. Im Heimatmuseum findet man viele Informationen und geschichtliche Hintergründe über Bergen-Enkheim. In der Stadthalle finden außerdem viele kulturelle Veranstaltungen für Erwachsene aber auch für die Kinder statt. Außerdem finden Dichterlesungen und Kinderlesetage in der Bibliothek statt. Bergen-Enkheim ist ein idyllischer Stadtteil, der zwar träumerisch wirkt, aber ganz sicher nicht verschlafen ist.

Der Weiße Turm war ehemals ein Teil der Stadtmauern von Darmstadt. Ein genaues Baujahr des Turms ist nicht mehr nachzuvollziehen, schätzungsweise entstand er zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Immer wieder wurde am Turm gebaut. Er stand lange leer und erst 1997 erweckten die Mitglieder des Freundeskreises Weißer Turm diesen zu neuen Leben.

Der Weiße Turm als Wehrturm

Ursprünglich war der Weiße Turm ein Wehrturm mit Zinnen wie bei einem Schloss und einem Zeltdach. Im unteren Bereich befand sich ein kleines, enges Verlies. Im 18. Jahrhundert ließ der damalige Landgraf die Stadtmauern abreißen und den Turm in einen Glockenturm umwandeln. 1907 bekam der Turm 2 Glocken, von welchen eine immer beim Tod eines Mitglieds des Adelshauses Hessen läutete. Der Landgraf erhoffte sich durch die Glocken, dass die Bürger zum Beten animiert wurden. Im 20. Jahrhundert war das Stadtarchiv im Turm dann untergebracht.

Der Weiße Turm in Schutt und Asche

Der Krieg hat dem Weißen Turm in Darmstadt böse mitgespielt. Es standen nach einer Bombardierung nur noch die Grundmauern. In dem Glauben, dass der Turm der Stadt gehöre, beschlossen die Stadtverordneten den Abriss, der aber dadurch verhindert werden konnte, dass der Turm Eigentum des Landes Hessen war. Das Land restaurierte den Turm dann nicht nur, sondern stockte ihn auch noch, zum Ärger der Stadt, auf. Auch das ursprüngliche Haubendach wurde wieder darauf gesetzt. Später wurde der Turm dann erst von innen renoviert und danach wurde das Gebäude einer Komplettrenovierung im Jahr 1984 unterzogen.

Der Weiße Turm heute

Bis zum Juli 1997 stand der Turm dann vollkommen leer. Der Freundeskreis Weißer Turm nahm sich nun dem Bauwerk an und erfüllte es mit neuem Leben. Heute finden Ausstellungen, Dichterlesungen oder auch Musikdarbietungen im Turm statt. Aber auch für private Feierlichkeiten in einem besonderen Rahmen kann der Weiße Turm angemietet werden. Der Freundeskreis stellt jährlich ein umfangreiches Programm zusammen, das für jeden Bürger der Stadt Darmstadt aber auch für auswärtige Besucher immer das Passende bietet.

Adresse Weißer Turm

Weißer Turm
Ernst-Ludwig-Platz
64283 Darmstadt


Werner Kumpf, Freundeskreis Weißer Turm

Telefon 06151-372525

Mobil 0171-9568590

Öffnungszeiten Weißer Turm:

  • vom 24.04.2010 – 02.10.2010
  • Mittwoch: 15- 19 Uhr
  • Samstag: 13- 17 Uhr

Waren die Opel-Villen früher die Wohnbereiche der berühmten Familie Opel, so wurde mittlerweile ein beeindruckendes Kunstzentrum daraus, welches viele Besucher anzieht. Die Opel-Villen wurden im Zweiten Weltkrieg als Flakkommandostand und nach Besetzung durch die Amerikaner als Krankenhaus genutzt.

Opel-Villen, industrielles Großbürgertum

Im Jahr 1920 kaufte Fritz Opel die Villa am Main, die bis dahin von Opeldirektor Wenske bewohnt wurde. 1931 wurde dann noch das Herrenhaus errichtet, das durch einen beeindruckenden Wintergarten mit der Ursprungsvilla verbunden wurde. Beim Bau wurden Wohn- und Repräsentationsbedürfnisse berücksichtig, die sich in einer einmaligen Architektur und Innengestaltung wiederspiegeln. Fritz Opel bezeichnete die Villen gerne mit stolzgeschwellter Brust als „sein Schloß am Main“. Die Villen wurden im Jahr 1955 von der Witwe von Fritz Opel an die Stadt Rüsselsheim verkauft.

Die Nutzung der Opel-Villen

Die Opel-Villen in Rüsselsheim haben schon eine vielfältige Nutzung hinter sich gebracht. Im Zweiten Weltkrieg als Flakkommandostand genutzt, wurden sie während der Besatzung der Amerikaner zum Krankenhaus umgestaltet. 1945 übernahm die Stadt Rüsselsheim die Verwaltung und nutzte das Krankenhaus weiter bis ins Jahr 1956. Nach dem Kauf der Villen im Jahr 1955 erfolgten viele aufwendige Umbauarbeiten, um im umgebauten Gebäude teilweise 17 Institutionen der Stadt unterzubringen, zum Beispiel das Standesamt, Katasteramt und Amtsgericht. Das Amtsgericht blieb bis 1995 in den Villen.

Die Opel-Villen werden zur Stiftung

Es folgten nochmals umfangreiche Umbauarbeiten, die sich durch Planung und Organisation lange Zeit hinzogen. Es sollte ein Zentrum für Kunst und Gastronomie entstehen, aber auch das Trauzimmer der Stadt sollte dort untergebracht werden. Im Sommer 2001 dann erfolgte die Gründung einer Stiftung der Stadt Rüsselsheim zusammen mit der Adam Opel AG. Die Förderung der Kunst, die Pflege von Kulturwerten und deren Erhaltung sind die gemeinnützigen Ziele dieser Stiftung. Heute finden in den Opel-Villen viele Ausstellungen statt, aber auch Lesungen, Kunstvorträge und Konzerte werden in diesen berühmten Gebäuden angeboten, die viele Besucher aus ganz Deutschland anziehen.

Stiftung Opel-Villen
Ludwig-Dörfler-Allee 9
65428 Rüsselsheim
Telefon: 06142-835907
Öffnungszeiten der Opel-Villen

  • mittwochs: 10 bis 21 Uhr
  • donnerstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr

Eintrittspreise der Opel-Villen

  • Erwachsene: 6 Euro
  • Ermäßigte: 4 Euro
  • Familienkarte: 10 Euro
  • Für Kinder und Jugendliche bis 18: freier Eintritt

Das Schloss Rumpenheim gibt dem Stadtteil Rumpenheim in Offenbach seinen Namen. Das Schloss war nach dem Krieg durch Brandbomben fast zerstört. Die Stadt übernahm es dann im Jahr 1964 aber überlies es weiter seinem Schicksal und dem Verfall. Erst um das Jahr 1980 fanden sich private Investoren, die sich um das Schloss bemühten und es wieder erblühen ließen.

Schloss Rumpenheim im Wandel der Zeit

Das Schloss Rumpenheim ist eine Schlossanlage mit drei Flügeln und liegt in Offenbach am Main. Ein wunderschöner Schlosspark, in dem es sich gemütlich flanieren lässt, schließt an das Schloss an. Ursprünglich stand auf dem Schlossgelände nur ein Herrenhaus. Dieses bildet heute den mittleren Teil des Schlosses. Dieses Herrenhaus wurde im Jahr 1678 erbaut. Der damalige Eigentümer Johann Georg Seiffert von Edelsheim kaufte nach und nach Grundstücke am Main dazu und baute das Gebäude weiter aus.

Die Herren von Schloss Rumpenheim

1768 wurde das gesamte Anwesen an den Prinzen Karl von Hessen-Kassel veräußert. Er verkaufte das Lehen aber dann 13 Jahre später weiter, an seinen Bruder Friedrich, der das Schloss dann großzügig ausbaute. Drei Flügel und zwei Pavillons zur Mainseite hin wurden mit der Zeit errichtet. Im Laufe der Jahre entstanden noch ein Marstall und mehrere Dienerwohnungen. Das Schloss Rumpenheim war ein beliebter Treffpunkt von Prinzen und Königen.

Der Niedergang von Schloss Rumpenheim

Während dem Zweiten Weltkrieg wurde der Mittelbau des Schlosses bombardiert und schwer beschädigt. Der Dachstuhl des Gebäudes brannte vollständig aus. Da sich niemand zuständig fühlte, zerfiel das Gebäude immer mehr. Erst als Investoren begannen, hochwertige Eigentumswohnungen in die Seitenflügel zu bauen und auch den Mittelbau nach und nach renovierten, erstrahlte Schloss Rumpenheim wieder in neuer Pracht. Eine Besichtigung ist leider nur von außen möglich, aber den Besuch des Schlossparks sollten Sie sich nicht nehmen lassen.

Adresse von Schloss Rumpenheim

Schloss Rumpenheim
Schlossgartenstraße
63075 Offenbach

Die Festung Rüsselsheim hat eine sehr abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. 1399 wurde diese Festung des Grafengeschlechts Katzenelnbogen das erste Mal urkundlich erwähnt. Die hessischen Landgrafen rissen den Besitz, nach Aussterben der männlichen Linie der Grafen Katzenelnbogen an sich. Danach wurde die ehemalige Festungsburg weiter ausgebaut und mit Gräben, Wällen und Bollwerken erweitert.

Die Geschichte der Festung Rüsselsheim

Den Ursprung hat diese Festungsanlageim Rhein-Main-Gebiet im Jahr 1399 mit einer Festungsburg. Von 1479 bis 1546 wurde von der Burg ausgehend dann eine komplette Festungsanlage errichtet. In den folgenden Kriegen leistete die Festungsanlage hervorragende Dienste. Nach einer Niederlage dann im Jahr 1547 musste die Landgrafschaft Hessen die Festung an Kaiser Karl V. übergeben. Dieser ließ die Festungsanlage abtragten. Von 1560 bis 1563 wurde sie aber dann doch wieder aufgebaut. Aber schon im Pfälzischen Erbfolgekrieg fiel die Festung den Franzosen in die Hände und diese sprengten sie dann 1689 in die Luft. Der militärische Nutzen war damit verloren.

Nutzung der Festung Rüsselsheim

Nach der Sprengung blieb die Festung Rüsselsheim und die Burg erst einmal in diesem Zustand. Die Überreste wurden zeitweilig als Lazarett, Gefängnis und Jugendherberge genutzt, bis die Stadt Rüsselsheim die Festung dann 1954 erwarb und sie der Öffentlichkeit zur Besichtigung wieder zugänglich machte. Die Festung ist bis heute eine besondere Sehenswürdigkeit in Rüsselsheim. 1990 hat man dann begonnen, diese Festung denkmalgerecht zu restaurieren. Heute befindet sich dort das Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim.

Die Festung Rüsselsheim ist ein beliebtes Ausflugsziel

Neben dem Industriemuseum findet man in den Mauern der Festung Rüsselsheim auch das Stadtarchiv mit vielen Informationen und den Heimatverein, der sich sehr um die Erhaltung dieser Anlage bemüht. Konzerte im Festungskeller und der jährliche Kunsthandwerkermarkt ziehen auch viele überregionale Gäste an. Führungen können über das Industriemuseum gebucht werden. Besonders interessant ist eine Nachtführung mit Fackeln.

Adresse der Festung Rüsselsheim

Festung Rüsselsheim
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4
65428 Rüsselsheim
Telefon: 06142-83 29 60

Öffnungszeiten der Festung Rüsselsheim

  • Innenhof: durchgehend
  • Begehbare Wälle:  Dienstag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr
  • Stadtarchiv: Dienstag und Donnerstag von 9 – 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Eintrittspreise der Festung Rüsselsheim

  • Eintritt: Frei
  • Führung mit ausführlichen Informationen: 35 Euro
  • Fackelführung Gruppen: 120 Euro

Der Alte Kran ist der erste nachgewiesene Landkran, zwischen Mainz und Köln am Rhein. Er stammt, der Aufschrift nach, aus dem Jahr 1487 und war eine sichere Einnahmequelle für das Mainzer Domkapitel. Zwischen 2005 und 2007 wurde der Alte Kran vollständig renoviert und wieder funktionstüchtig gemacht.

Der Alte Kran am Rheinufer

Erst durch die Entdeckung der Stiftungsinschrift im Jahr 2007 konnte das genaue Baudatum des Alten Landkran in Bingen im Rhein-Main-Gebiet festgestellt werden. Er war der erste, überhaupt nachweisbare Landkran, den es am Rhein gab. Der Alte Kran wurde für das Be- und Entladen der Schiffe auf dem Fluss benutzt. Dies war vorgeschrieben und es wurden dafür Gebühren kassiert. So hatten die Binger Landherren immer eine sichere Einnahmequelle. Der Kran musste regelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen über sich ergehen lassen, da er aufgrund seiner dauernden Nutzung eine hohe Verschleißabnutzung hatte.

Die Benutzung und Bedienung des Alten Kran in Bingen

Der Alte Kran in Bingen im Rheingau wurde von einem Kranmeister und zwei Kranknechten bedient. Der Kranmeister war für die Einnahmen und die Verwaltung des Geldes zuständig. Er hatte auch dafür zu sorgen, dass das Bauwerk immer funktionstüchtig war. Die zwei Kranknechte bedienten den Alten Kran. Die Kranknechte mussten die zwei Laufräder im Innern des Krans in Bewegung setzten. Diese Laufräder waren für das Anheben und Ablassen der Ladung zuständig. Die Kuppel selbst mit dem daran befindlichen Kranarm konnte außerdem gedreht werden. Dafür nutzte man einen Balken.

Wie muss man sich diesen Kran vorstellen?

Der Kran befindet sich auf einem Fundament, ähnlich einem Podest. Das Gebäude an sich ist Quadratisch. Darauf sitzt eine drehbare Kuppel mit einem Kranarm. Die Bedienung des Krans erfolgte aus dem Innern des Geäubde. Weitere Informationen über Bingen und seine Sehenswürdigkeiten findet man hier.

Tourist-Information
Rheinkai 21
55411 Bingen am Rhein
Telefon: 06721 184205

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