Der Vogelsberg ist das größte zusammenhängende Vulkangebiet Europas. Der Naturpark Hoher Vogelsberg lockt Jahr für Jahr viele Besucher, die beim Wandern und Radeln diese einzigartige Natur genießen.

Blick vom Hoherodskopf © Flickr - Jorbasa
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Vulkan Vogelsberg

Eigentlich besteht der Vulkan Vogelsberg aus Hunderten von kleinen Vulkanen, die wie gestapelt übereinander liegen. Zu seiner aktiven Zeit, bis vor etwa 7 Millionen Jahren, schichtete er immer neue Magmalagen auf, unter denen die kleinen Vulkane begraben wurden. Dadurch ergibt sich der unregelmäßige Landschaftsaufbau am Vogelsberg. Der Abbau von Rohstoffen wie Eisenerz, Bauxit und Basalt erfolgt heute nicht mehr.

Dieser und Erosion und andere Wetterbedingung haben das Erscheinungsbild entscheidend mit geprägt. Die sanften Hügel, klare Bäche und wie aus dem Nichts auftauchende Felsen und riesige Basaltsäulen faszinieren nicht nur Fans von Vulkanen. Fulda, Nidda, Main und Lahn sind Flüsse, die im Vogelsberg verlaufen.

Wer viel sehen will, nutzt den Vulkanradweg, der auf 94 km asphaltiertem Weg ideale Bedingungen auch für Inlineskater bietet. Auch Anfänger bekommen keine Probleme, denn die Steigungen bis auf 700 m Höhe betragen höchstens 3 %.

Naturpark Hoher Vogelsberg

Für die meisten Touren durch den Naturpark ist Anlaufstelle für das Ausflugsziel Vogelsberg der Hoherodskopf. Von hier aus kann man sich geführten Wanderungen anschließen oder auf eigene Faust die vielen Kilometer durch die intakte Natur in Angriff nehmen. Jede Route ist sehr gut ausgeschildert.

Mitten im Naturpark Vogelsberg liegt der Schlossberg Ulrichstein mit dem Vogelsberggarten. Rund um die Ruine der Ritterburg findet man auf 6 Hektar Fläche Gärten, wie sie früher und heute aussehen. Uralte Pflanzen werden hier liebevoll gepflegt, Mauer- und Steinvegetation gibt es und viele alte Nutztierrassen wie Schafe, Ziegen und Rinder wohnen in diesem Garten am Vogelsberg. Ein kleines Museum ist angeschlossen, in dem man nachvollziehen kann, wie hart die Landwirtschaft in vergangenen Zeiten war.