Mit knapp 90 km ist die Nidda nicht gerade einer der längsten Flüsse im Rhein-Main Gebiet. Trotzdem hat sie Einiges zu bieten, besonders für Wanderer und Radfahrer.

Nidda Mündung Frankfurt Main © Wikipedia - dontworry

Die Nidda – ein Wanderparadies

Der Name Nidda ist uralt. Ausgrabungen von Römerstationen zeugen von Stätten aus dem ersten Jahrhundert. Sie nannten eine Stätte Nida, und es wird davon ausgegangen, dass die Nidda ihren Namen damals schon hatte.

Die Nidda entspringt in einem geheimnisvollen Hochmoor am Taufstein in Vogelsberg. Ganz in der Nähe ist ein Parkplatz für Wanderfreunde eingerichtet, die Niddaquelle. Von dort aus kann man der Route ins Hochmoor folgen. Das Bett der Nidda ist nicht besonders tief, und daher tritt sie recht häufig über ihre Ufer.

Das Ergebnis ist eine vielfältige Flora und Fauna in den feuchten Landstrichen rechts und links vom Fluss, die nicht so exotisch ist wie im Palmengarten in Frankfurt, aber dennoch sehr reizvoll. Seltene Vogelarten wie Eisvögel, Rallen, verschiedene Spechtarten, Schwarzstörche und Wanderfalken haben sich wieder angesiedelt.

In der Nidda tummeln sich Forellenarten, Karpfen, Barsche, Hechte und Aale neben vielen weiteren. Die Renaturierung hat sich bei der Nidda mehr als gelohnt. Angelfreunde finden hier Informationen.

Der Nidda Radweg

Der Nidda Radweg wird seit 2007 immer weiter ausgebaut. Er soll nach und nach von der Quelle bis zur Mündung erfahrbar sein. Erlebnispunkte sind bereits eingerichtet, und ständig kommen neue hinzu. Kunst am Fluss in Florstadt, Wassersport in Schotten, Naturparks in Ranstadt und Florstadt und den Obstanbau und die Verarbeitung erlebt man in Karben. Bad Vilbel und Bad Salzhausen locken mit Mineralquellen. Eine Karte des Nidda Radweges gibt es hier.