Die Theodor-Heuss-Brücke bildet eine Verbindung von Mainz mit Mainz-Kastel und Wiesbaden. Sie besteht aus vier Pfeilern aus Sandstein und zwei Brückenköpfen. Fünf zweigelenkige Fachwerkbögen spannen sich über den Rhein. Die Bögen haben unterschiedliche Spannweiten. Die Brücke ist 475 Meter Lang und 24 Meter breit. An der höchsten Stelle ist sie neun Meter hoch.

Die Theodor-Heuss-Brücke, mächtig und nicht zu übersehen

Die Theodor-Heuss-Brücke in Mainz wurde im Jahr 1882 erbaut und hatte eine Bauzeit von drei Jahren. Sie wurde am 30. Mai 1885 feierlich eröffnet. 3,6 Millionen Goldmark waren die Summe, die für den Bau aufgebracht wurde. Man ging davon aus, dass man die Brücke innerhalb von drei Jahren mit Hilfe eines Brückenzolls wieder abzahlen könne. Das Brückengeld wurde aber erst viel später, nämlich im Jahr 1912 wieder abgeschafft. Fußgänger mussten für die Überquerung der Brücke 4 Pfennig bezahlen, für Fahrgäste der Pferdebahn wurden 5 Pfennig erhoben. Jedes Tier, das die Brücke überquerte, wurde mit 1 Pfennig Wegezoll über den Fluss belegt.

Der Erweiterungsbau der Theodor-Heuss-Brücke

Zwischen 1931 bis 1934 wurde die Theodor-Heuss-Brücke über den Rhein von ihren ursprünglichen 13,80 Metern auf 18,80 Meter verbreitert, das Zollhäuschen und die Lichtpylonen wurden entfernt. Kurz bevor die Amerikaner 1945 die Stadt erreichten, wurde die Brücke gesprengt, um den Weg zu versperren. Die Brücke wurde dann nach dem Zweiten Weltkrieg durch MAN Gustavsburg zwischen 1948 und 1950 wieder neu errichtet. Mehrere Firmen schlossen sich zwischen 1992 und 1995 zusammen und überarbeiteten die Brücke nochmals. Es wurde dabei versucht, das Bauwerk wieder in seinem ursprünglichen Zustand aufzubauen.

Hohe Baukosten für die Theodor-Heuss-Brücke

Die Sanierungskosten beliefen sich auf circa 90 Millionen Euro. Im Wege der Überarbeitung wurde die Theodor-Heuss-Brücke zweispurig ausgebaut und auf beiden Seiten befindet sich heute eine breiter Fuß- und Radweg. Für den Lastkraftverkehr über 7,5 Tonnen ist die Brücke des ehemaligen Bundespräsidenten allerdings gesperrt.

Der Mäuseturm von Bingen ist einer der vielen Wehr- und Wachtürme, die es entlang des Rheins gibt. Er steht auf der Mäuseturminsel vor dem Stadtteil Bingerbrück. Laut Angaben der Stadtverwaltung ist dieser Turm circa 25 Meter hoch. Der Mäuseturm von Bingen gehört zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Der Mäuseturm steht erhaben mitten im Rhein

Ganz sicher ist man nicht, woher der Name des Turms in Bingen kommt, eine Erklärung wäre, dass der Name von dem mittelhochdeutschen Wort „musen“ abgeleitet ist, was so viel bedeutet wie spähen. Die zweite Erklärung wäre eine Ableitung von dem althochdeutschen Wort „muta“, das Wegezoll bedeutet. Bei diesen Wortspielen kommt man schnell auf die Bezeichnung Mautturm, und nachdem auf dem Rhein keine Zölle mehr verlangt werden, wurde der Turm einfach in Mausturm, beziehungsweise Mäuseturm umbenannt. Der Mäuseturm ist heute eine der vielen Sehenswürdigkeiten die man zu Gesicht bekommt, wenn man eine Rheinfahrt unternimmt.

Die Legende des Mäuseturms

Der Legende nach wurde der Turm im 10. Jahrhundert vom Mainzer Erzbischoff Hatto II in Auftrag gegeben. Es handelte sich um einen sehr hartherzigen Bischoff, der – als eine Hungernot in der Stadt herrschte- den Armen keine Hilfe aus den gefüllten Kornkammern zuteilwerden lies. Da das Jammern der Hungernden kein Ende nahm, lies er sie kurzerhand in eine alte Scheune sperren, die dann von Schergen angezündet wurde. Die Hungernden schrien um ihr Leben aber der Bischoff kommentierte die Schreie nur damit, ob jemand die Kornmäuslein unten pfeifen höre. Daraufhin kamen aus allen Löchern Mäuse gekrochen. Angeblich soll sich der Bischoff dann auf die heutige Mäuseinsel auf dem Fluss gerettet haben, aber die Mäuse kamen auch dorthin und angeblich wurde er von Ihnen bei lebendigem Leibe gefressen.

Der Mäuseturm hat eine undurchsichtige Geschichte

Die Legende um den Mäuseturm wird immer wieder mit anderen Personen der Geschichte erzählt. Hatto II ist einer der Letzten. Davor waren es Hatto der I und sogar der polnische Herzog Popiel. Bei letzterem handelt es sich zwar um die fast gleiche Geschichte,  jedoch nicht um den Mäuseturm sondern um die Stadt Kruszwica.

Adresse Mäuseturm

  • Binger Mäuseturm
  • 55411 Bingen

Der Eisenturm in Mainz ist ein Überbleibsel aus dem 13. Jahrhundert. Er hat seinen Namen daher, dass er auf einem Platz stand, auf dem im 19. Jahrhundert der Eisenmarkt abgehalten wurde. Drei Stadttürme sind in Mainz aus vergangen Tagen übrig geblieben, der Eisenturm, der Holzturm und der Alexanderturm. Der Eisenturm war ein Teil der Stadtbefestigung und diente als Wachturm und Stadttor.

Der Eisenturm, Teil der Mainzer Stadtbefestigung

Die Stadtbefestigung in Mainz bestand aus Mauern, Türmen und Stadttoren. Sie bestand schon zu spätrömischer Zeit. Nachdem die Römer abgezogen waren, kam es zu den ersten Ausbesserungsarbeiten an der Stadtmauer. Deshalb wurde sie auch als römisch-karolingische Stadtmauer bezeichnet. 1163 wurde, nach schweren Unruhen in der Bevölkerung, die Reichsacht über die Stadt verhängt und die Mauern und Stadttürme teilweise niedergerissen. In einem Kampf zwischen den Staufer und den Welfen um die Herrschaft war Mainz ein starker Verbündeter und so erlaubte man, die Stadtbefestigung wieder aufzubauen. Im Zuge der Errichtung dieser Mauer und weiterer Bauwerke wurde auch der Eisenturm errichtet.

Der Eisenturm und seine Nutzung

Bis in das 16. Jahrhundert hinein wurde der Eisenturm als Tor- und Stadtturm genutzt. Er gehörte zur Stadtbefestigung von Mainz . Zusammen mit den anderen Türmen der Stadtbefestigung bildete der Eisenturm einen Kontrast zu den vielen Kirchtürmen, die man vom Rheinufer aus sehen konnte, wenn man auf die Stadt blickte. Rund um den Eisenturm fand der Eisenmarkt, initiiert durch die Mainzer Eisenhändler statt. Dadurch bekam der Turm auch seinen Namen.

Der Eisenturm in der Gegenwart

Nachdem der Eisenturm in den späteren Jahren seine Nutzung als Gefängnis fand, sollte er im Jahr 1900 abgerissen werden. Man verhinderte dies jedoch und so ging der Turm im Jahr 1905 in das Eigentum der Stadt Mainz über. Heute, nach Renovierung, Wiederaufbau und Restaurierung nutzen viele Künstler von Mainz den Turm als Ausstellungsort und Galerie. Auch zwei Vereine sind heute im Turm zu Hause. Der Turm kann einmal jährlich, am Tag des offenen Denkmals, besichtigt werden.

Kunstverein Eisenturm Mainz
Rheinstr. 59
55116 Mainz, Deutschland
Telefon: 06131-9727603

Der Weiße Turm war ehemals ein Teil der Stadtmauern von Darmstadt. Ein genaues Baujahr des Turms ist nicht mehr nachzuvollziehen, schätzungsweise entstand er zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Immer wieder wurde am Turm gebaut. Er stand lange leer und erst 1997 erweckten die Mitglieder des Freundeskreises Weißer Turm diesen zu neuen Leben.

Der Weiße Turm als Wehrturm

Ursprünglich war der Weiße Turm ein Wehrturm mit Zinnen wie bei einem Schloss und einem Zeltdach. Im unteren Bereich befand sich ein kleines, enges Verlies. Im 18. Jahrhundert ließ der damalige Landgraf die Stadtmauern abreißen und den Turm in einen Glockenturm umwandeln. 1907 bekam der Turm 2 Glocken, von welchen eine immer beim Tod eines Mitglieds des Adelshauses Hessen läutete. Der Landgraf erhoffte sich durch die Glocken, dass die Bürger zum Beten animiert wurden. Im 20. Jahrhundert war das Stadtarchiv im Turm dann untergebracht.

Der Weiße Turm in Schutt und Asche

Der Krieg hat dem Weißen Turm in Darmstadt böse mitgespielt. Es standen nach einer Bombardierung nur noch die Grundmauern. In dem Glauben, dass der Turm der Stadt gehöre, beschlossen die Stadtverordneten den Abriss, der aber dadurch verhindert werden konnte, dass der Turm Eigentum des Landes Hessen war. Das Land restaurierte den Turm dann nicht nur, sondern stockte ihn auch noch, zum Ärger der Stadt, auf. Auch das ursprüngliche Haubendach wurde wieder darauf gesetzt. Später wurde der Turm dann erst von innen renoviert und danach wurde das Gebäude einer Komplettrenovierung im Jahr 1984 unterzogen.

Der Weiße Turm heute

Bis zum Juli 1997 stand der Turm dann vollkommen leer. Der Freundeskreis Weißer Turm nahm sich nun dem Bauwerk an und erfüllte es mit neuem Leben. Heute finden Ausstellungen, Dichterlesungen oder auch Musikdarbietungen im Turm statt. Aber auch für private Feierlichkeiten in einem besonderen Rahmen kann der Weiße Turm angemietet werden. Der Freundeskreis stellt jährlich ein umfangreiches Programm zusammen, das für jeden Bürger der Stadt Darmstadt aber auch für auswärtige Besucher immer das Passende bietet.

Adresse Weißer Turm

Weißer Turm
Ernst-Ludwig-Platz
64283 Darmstadt


Werner Kumpf, Freundeskreis Weißer Turm

Telefon 06151-372525

Mobil 0171-9568590

Öffnungszeiten Weißer Turm:

  • vom 24.04.2010 – 02.10.2010
  • Mittwoch: 15- 19 Uhr
  • Samstag: 13- 17 Uhr

Das Pompejanum wurde zwischen 1840 und 1846 auf Wunsch König Ludwig dem I. von seinem damaligen Hofarchitekten erbaut. Es sollte dazu dienen, dem Volk die Kunst, besonders aber die antike Kultur zu veranschaulichen. Das Pompejanum ist ein Nachbau des Hauses Castor und Pollux in Pompej, daher auch der Name.

Das Pompejanum, nah am Original

Nicht ganz genau wurde der Bau am Main der Villa aus Pompej übernommen. Der zweite Stock und eine Außentreppe wurden zusätzlich gebaut. Das Atrium wurde außerdem, wegen der Temperaturen, verglast. An der Außenseite sind kaum Fenster angebracht. Helligkeit erhält das Haus durch den lichtdurchfluteten Innenhof. Besonders sehenswert sind die prachtvollen Bemalungen der Innenräume und die wunderschönen Mosaikfußböden. Vorbilder aus der Antike wurden hier zugrunde gelegt. Ein kleiner See, bzw. Wasserbecken und ein Viridarium (Grün- und Kalthaus) machen auch den Innenhof zu einer kleinen Attraktion.

Das Pompejanum im Innern

Im Erdgeschoß des Hauses sind das Speisezimmer, die Küche und das Empfangs- sowie die Gästezimmer untergebracht. Im Obergeschoß des Pompejanum befinden sich dann die Schlafzimmer und Kinderzimmer. Die Kinderzimmer waren in Kinderspiel- und Kinderschlafzimmer unterteilt. Außerdem hatte die Hausherrin dort noch ein eigenes, nur für sie bestimmtes Zimmer. So konnte die ganze Familie, ungestört von anderen Familienmitgliedern, ihren Interessen nachgehen.

Die Kunst im Pompejanum

Mit den beeindruckenden Wandmalereien und wunderschönen Mosaikböden bietet das Pompejanum heute einen besonderen Rahmen für Kunst und Kunstwerke der staatlichen Antikensammlung. In den Empfangs- und Gästeräumen findet man Kunst aus Marmor, römische Bilder und dekorative, imposante Statuen. In den Wohn- und Hauswirtschaftsräumen dagegen wird alles präsentiert, was zum guten Leben nötig war. In mehreren Vitrinen sind unter anderem antike Haushaltsgegenstände, Schreibstifte, Vorhängeschlösser und sogar Kinderspielsachen ausgestellt. Daneben wird beeindruckend die Geschichte Pompejs dokumentiert und präsentiert.

Pompejanum
Schlossplatz 4
D-63739 Aschaffenburg
Telefon: 06021-38 65 70

Öffnungszeiten des Pompejanum

  • April bis September täglich 9 bis 18 Uhr
  • Montag geschlossen

Eintrittspreise des Pompejanum

  • 5,- Euro regulär
  • 4,- Euro ermäßigt

Waren die Opel-Villen früher die Wohnbereiche der berühmten Familie Opel, so wurde mittlerweile ein beeindruckendes Kunstzentrum daraus, welches viele Besucher anzieht. Die Opel-Villen wurden im Zweiten Weltkrieg als Flakkommandostand und nach Besetzung durch die Amerikaner als Krankenhaus genutzt.

Opel-Villen, industrielles Großbürgertum

Im Jahr 1920 kaufte Fritz Opel die Villa am Main, die bis dahin von Opeldirektor Wenske bewohnt wurde. 1931 wurde dann noch das Herrenhaus errichtet, das durch einen beeindruckenden Wintergarten mit der Ursprungsvilla verbunden wurde. Beim Bau wurden Wohn- und Repräsentationsbedürfnisse berücksichtig, die sich in einer einmaligen Architektur und Innengestaltung wiederspiegeln. Fritz Opel bezeichnete die Villen gerne mit stolzgeschwellter Brust als „sein Schloß am Main“. Die Villen wurden im Jahr 1955 von der Witwe von Fritz Opel an die Stadt Rüsselsheim verkauft.

Die Nutzung der Opel-Villen

Die Opel-Villen in Rüsselsheim haben schon eine vielfältige Nutzung hinter sich gebracht. Im Zweiten Weltkrieg als Flakkommandostand genutzt, wurden sie während der Besatzung der Amerikaner zum Krankenhaus umgestaltet. 1945 übernahm die Stadt Rüsselsheim die Verwaltung und nutzte das Krankenhaus weiter bis ins Jahr 1956. Nach dem Kauf der Villen im Jahr 1955 erfolgten viele aufwendige Umbauarbeiten, um im umgebauten Gebäude teilweise 17 Institutionen der Stadt unterzubringen, zum Beispiel das Standesamt, Katasteramt und Amtsgericht. Das Amtsgericht blieb bis 1995 in den Villen.

Die Opel-Villen werden zur Stiftung

Es folgten nochmals umfangreiche Umbauarbeiten, die sich durch Planung und Organisation lange Zeit hinzogen. Es sollte ein Zentrum für Kunst und Gastronomie entstehen, aber auch das Trauzimmer der Stadt sollte dort untergebracht werden. Im Sommer 2001 dann erfolgte die Gründung einer Stiftung der Stadt Rüsselsheim zusammen mit der Adam Opel AG. Die Förderung der Kunst, die Pflege von Kulturwerten und deren Erhaltung sind die gemeinnützigen Ziele dieser Stiftung. Heute finden in den Opel-Villen viele Ausstellungen statt, aber auch Lesungen, Kunstvorträge und Konzerte werden in diesen berühmten Gebäuden angeboten, die viele Besucher aus ganz Deutschland anziehen.

Stiftung Opel-Villen
Ludwig-Dörfler-Allee 9
65428 Rüsselsheim
Telefon: 06142-835907
Öffnungszeiten der Opel-Villen

  • mittwochs: 10 bis 21 Uhr
  • donnerstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr

Eintrittspreise der Opel-Villen

  • Erwachsene: 6 Euro
  • Ermäßigte: 4 Euro
  • Familienkarte: 10 Euro
  • Für Kinder und Jugendliche bis 18: freier Eintritt

Der Alte Kran ist der erste nachgewiesene Landkran, zwischen Mainz und Köln am Rhein. Er stammt, der Aufschrift nach, aus dem Jahr 1487 und war eine sichere Einnahmequelle für das Mainzer Domkapitel. Zwischen 2005 und 2007 wurde der Alte Kran vollständig renoviert und wieder funktionstüchtig gemacht.

Der Alte Kran am Rheinufer

Erst durch die Entdeckung der Stiftungsinschrift im Jahr 2007 konnte das genaue Baudatum des Alten Landkran in Bingen im Rhein-Main-Gebiet festgestellt werden. Er war der erste, überhaupt nachweisbare Landkran, den es am Rhein gab. Der Alte Kran wurde für das Be- und Entladen der Schiffe auf dem Fluss benutzt. Dies war vorgeschrieben und es wurden dafür Gebühren kassiert. So hatten die Binger Landherren immer eine sichere Einnahmequelle. Der Kran musste regelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen über sich ergehen lassen, da er aufgrund seiner dauernden Nutzung eine hohe Verschleißabnutzung hatte.

Die Benutzung und Bedienung des Alten Kran in Bingen

Der Alte Kran in Bingen im Rheingau wurde von einem Kranmeister und zwei Kranknechten bedient. Der Kranmeister war für die Einnahmen und die Verwaltung des Geldes zuständig. Er hatte auch dafür zu sorgen, dass das Bauwerk immer funktionstüchtig war. Die zwei Kranknechte bedienten den Alten Kran. Die Kranknechte mussten die zwei Laufräder im Innern des Krans in Bewegung setzten. Diese Laufräder waren für das Anheben und Ablassen der Ladung zuständig. Die Kuppel selbst mit dem daran befindlichen Kranarm konnte außerdem gedreht werden. Dafür nutzte man einen Balken.

Wie muss man sich diesen Kran vorstellen?

Der Kran befindet sich auf einem Fundament, ähnlich einem Podest. Das Gebäude an sich ist Quadratisch. Darauf sitzt eine drehbare Kuppel mit einem Kranarm. Die Bedienung des Krans erfolgte aus dem Innern des Geäubde. Weitere Informationen über Bingen und seine Sehenswürdigkeiten findet man hier.

Tourist-Information
Rheinkai 21
55411 Bingen am Rhein
Telefon: 06721 184205

Die Drususbrücke steht in Bingen am Rhein und wurde zur Erschließung des Hundsrückgebietes um das Jahr 1000 erbaut. Auftraggeber war der Mainzer Erzbischoff Willigis. Die Brücke besteht aus sieben Bögen an denen markante Eisbrecher angebaut sind. In einem Pfeiler befindet sich eine Kapelle.

Drususbrücke mit Brückenkapelle

Die Drususbrücke ist wohl die älteste Steinbrücke in Deutschland aus dem Mittelalter. Das Bauwerk führt von Bingen am Rhein über den Fluss Nahe und bietet einen imposanten Anblick. Im ersten Brückenpfeiler, auf der östlichen Seite, befindet sich eine Kapelle der Frühromanik. Hier kehrten Pilger und Reisende ein, um für eine friedvolle Reise zu beten. Im Jahr 1945 wurde die Brücke gesprengt und in ihrem Urzustand, jedoch mit verbreiterter Fahrbahn wieder aufgebaut. Diese Brücke gehörte zum System der rheinischen Handels- und Verkehrswege.

Der Ursprung des Namens Drususbrücke

Der römische Feldherr Drusus soll angeblich die erste Brücke über die Nahe aus Holz gebaut haben. Man vermutet aber, dass diese Brücke an einer anderen Stelle gebaut war. Der Bau erfolgte anscheinend zusammen mit dem Bau von Befestigungsanlagen auf der linksrheinischen Grenze und war als bequemer Übergang gedacht. Ob dies alles wirklich so stimmt, darüber ist man sich heute noch nicht einig.

Drususbrücke gehört zum Binger Stadtbild

Die Drususbrücke ist vom Binger Stadtbild überhaupt nicht mehr wegzudenken. Wenn man von oben auf die Nahe hinunterblickt, bietet die Brücke einen imposanten Eindruck. Sie ist eine beliebte Sehenswürdigkeit, wenn man dem Rhein entlang reist. Die Brücke hat schlimme Zeiten hinter sich und wurde mehrmals zerstört. Im Jahr 2005 hat man die Brücke neu restauriert. Die Kapelle selbst ist für Besucher nur am Tag des offenen Denkmals zugänglich.

Drususbrücke
Drususstr. 63
55411 Bingen

Öffnungszeiten der Drususbrücke
Die Brücke ist ganzjährig geöffnet, die Kapelle kann lediglich am Tag des offenen Denkmals besucht werden.

Beeindruckend ist der Blick auf die Hochhaus-Skyline von Frankfurt, man stellt sofort Vergleiche mit New York an. Geschäftiges Treiben herrscht auch hier im Bankenviertel und man riecht förmlich die Macht des Geldes.

Die Tower der Hochhaus-Skyline Frankfurt

Viele unterschiedliche Türme gehören zur Hochhaus-Skyline in Frankfurt. Der Commerzbank-Tower zum Beispiel ist das höchste Bürohaus in Europa und mit seinen Gärten auf den Türmen sorgt er für ein kleines Stück „grüne Lunge“. Weitere sehenswerte Bauwerke sind die Tower der Deutschen Bank. In der Glasfassade der Tower spiegelt sich das Umfeld der Hochhaus-Skyline wieder. Unter Insidern werden die beiden Türme auch „Soll und Haben“ genannt. Im Eurotower ist derzeit die EZB zu Hause, zieht aber 2011 auf das Areal der Frankfurter Großmarkthalle um.

Türme über Türme zeichnen die Hochhaus-Skyline Frankfurt

Der Garden-Tower, war ehemals Sitz der Landesbank Hessen -Thüringen und einer der ersten Türme im Bankenviertel. Daneben gibt es noch den ­Gallileo der Dresdner Bank, das Japan-Center, das unschwer an seiner Bauart zu erkennen ist und die Hochhausanlage Kastor und Pollux, um nur einige der vielen Gebäude zu nennen. Die Hochhaus-Skyline kann man als eigene Stadt in der Stadt bezeichnen.

Sehenswert bei Tag und auch bei Nacht, die Hochhaus-Skyline Frankfurt

Ein absolutes Highlight ist die Ansicht der Hochhaus-Skyline bei Nacht. Gigantisch und gleichzeitig wunderschön ist dieses Bild zu betrachten. Aber auch ein Hubschrauberflug über Frankfurt und die Besichtigung aller Sehenswürdigkeiten, nicht nur der Hochhaus-Skyline schafft imposante, unvergessliche Eindrücke. Und wer dann schon einmal die Skyline besucht, sollte es nicht verpassen, im Maintower, im obersten Stockwerk gemütlich einen Kaffee im Restaurant zu trinken und dabei die eindrucksvolle Aussicht zu genießen.

Der Hochzeitsturm, das Wahrzeichen von Darmstadt ist 48 m hoch. Er befindet sich auf der Mathildenhöhe und gehört zur Künstlerkolonie. Erbaut wurde er 1908 von Joseph Maria Olbrich.

Der Hochzeitsturm, auch Fünffingerturm genannt

Der Hochzeitsturm wird aufgrund seines Aussehens auch als Fünffingerturm bezeichnet. Dieses Bauwerk war ein Geschenk der Bürger von Darmstadt zur Erinnerung an die Hochzeit von Großherzog Ernst Ludwig und Eleonore zu Solms-Hohensolm-Lich im Jahr 1905. Er ist einer der interessantesten Türme im Rhein-Main-Gebiet.

Die Hochzeitszimmer im Hochzeitsturm

Die Eingangshalle des Turms beeindruckt mit zwei wunderschönen Mosaiken, die von dem Künstler Wilhelm Kleukens stammen. Die Decke in der Eingangshalle ist wie ein Nachthimmel gearbeitet und erweckt romantische Gefühle. Auf der Südseite des Turms befindet sich eine wunderschöne Sonnenuhr mit den 12 Tierkreiszeichen. Umrahmt wird sie von einem Gedicht von Rudolf G. Binding. Die zweite und dritte Etage wurde zu einem Büchermagazin ausgebaut.

Die Zimmer des Großherzogs und der Großherzogin lagen in der vierten und fünften Etage und wurden von der Stadt Darmstadt zu Trauzimmern umgestaltet. Besonders beeindruckend in diesen Zimmern sind die Wandvertäfelungen und die Intarsien. Besonders das leuchtend blaue Tonnengewölbe im Zimmer des Großherzogs lässt jeden Besucher erstaunen. Eine Hochzeit und auch die Gründung einer Familie kann hier mit Blick auf die Darmstädter Skyline stattfinden.

Auf dem Hochzeitsturm hoch hinaus

Im obersten Stockwerk des Turms befindet sich eine Aussichtsplattform, von der man in alle Richtungen im Rhein-Main-Gebiet blicken kann. Damit der Aufstieg nicht zu schwer wird, hat die Stadt nachträglich einen Aufzug zur Plattform einbauen lassen. Informationen findet man auch hier.

Hochzeitsturm
Olbrichweg
64287 Darmstadt
Telefon: +49 6151 7019087

Öffnungszeiten Hochzeitsturm

  • März bis Oktober
  • Dienstag bis Sonntag von 10 – 18 Uhr
  • Montag Ruhetag

Eintrittspreise Hochzeitsturm

  • Der Eintritt kostet 1,50 Euro
  • Ermäßigte zahlen 0,50 Euro

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