Das Brentanohaus wurde von der Binger Familie Ackermann erbaut und ist im Jahr 1804 in den Familienbesitz der Brentanos übergegangen. Die Adelsfamilie Brentano, die ursprünglich aus Italien stammte, beherbergte viele illustre Gäste, darunter auch Johann Wolfgang von Goethe.

Das Brentanohaus ist sehr bekannt und wird gerne besucht

Das Brentanohaus ist weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus bekannt. Es liegt in einer riesigen, weitläufigen Gartenanlage. Beeindruckend an diesem Bauwerk ist das mächtige Mansardendach. Im Brentanohaus sind noch einige Zimmer im Original erhalten und spiegeln die Lebensart und Romantik der damaligen Zeit wieder. Auch Achim von Arnim und die Gebrüder Grimm, deren Märchen unvergessen bleiben werden, waren Sommergäste im Brentanohaus. Bei den erholsamen Aufenthalten holte sich Goethe hier Ideen zu seinen Werken „Sankt-Rochus-Fest zu Bingen“ und „Im Rheingau Herbsttage“, ein Tagebuch.

Einzug der Brentanos in das Brentanohaus

Die Brentanos kamen ursprünglich aus einem Weinbaugebiet am Comer See. „Brenta“ ist der Name für die Traubenbehälter, die man beim Ernten der Trauben auf dem Rücken trägt. Man nennt dieses Gefäß Butte und im Familienwappen der Brentanos ist deshalb diese Butte auch enthalten. Im 17. Jahrhundert kamen die Brentanos nach Frankfurt , ein Mailänder Handelshaus wurde gegründet, das gute Geschäfte in Frankfurt machte. Ein Enkel der Brentanos erwarb daraufhin das Bürgerrecht in Frankfurt und so kamen die Brentanos nach Oestrich-Winkel. Das dem Brentanohaus angegliederte Weingut wurde von den Brentanos über Generationen selbst bewirtschaftet.

Veranstaltungen im Brentanohaus

Es finden immer wieder sehr interessante Veranstaltungen im Brentanohaus statt, die vorwiegend mit Kunst, Musik und Gaumenfreuden zu tun haben. Aber auch die Besichtigung der Innenräume ist interessant und sehenswert.

Baron von Brentano
Am Lindenplatz 2
65375 Oestrich-Winkel
Telefon: 0 67 23 – 20 68
Telefax: 0 67 23 – 8 77 92

Öffnungszeiten Brentanohaus
Offene Führungen finden jeweils an bestimmten Samstagen statt und zwar um 16 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten können Führungen nur mit Anmeldung durchgeführt werden.

Eintrittspreise Brentanohaus

  • Gruppen bis 8 Personen 60,- Euro
  • Ab 9 Personen jede weitere Person 7,- Euro

Aus einer verrückten Idee von dem Architekten Joseph Maria Olbrich entstand die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe. Paul Bürck und Patriz Huber unterstützten ihn bei dieser Idee und waren die jüngsten Künstler auf der Mathildenhöhe. Sieben Multitalente begannen 1899 in dieser Künstlergalerie und drückten ihr den Stempel Jugendstil auf, was nicht ganz treffend zu sein scheint.

Künstler aus allen Bereichen kommen in der Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe zusammen

Nicht nur Maler, auch Architekten, Bildhauer und Kunsthandwerker treffen in dieser Künstlerkolonie im Rhein-Main-Gebiet zusammen. Hier wurde eine einmalige künstlerische Welt geschaffen in der Nähe zu Schlössern und Burgen aber auch weit entfernt davon, um in Ruhe die künstlerische Kreativität ausleben zu können. (weiterlesen …)

Das neobarocke Büsing Palais ist ein beeindruckendes Stadtpalais in Offenbach im Rhein-Main-Gebiet. Der angrenzende Stadtpark lädt zu erholsamen Spaziergängen ein und das Büsing Palais selbst öffnet seine Tore für interessante Veranstaltungen.

Schon Johann Wolfgang von Goethe nutzte das Büsing Palais

­Das Büsing Palais war vorher ein Herrenhaus mit Landschaftsgarten. Goethe lebte dort einen Sommer lang zusammen mit Lili Schönemann. Dieses Herrenhaus im Rhein-Main-Gebiet ging dann später, Ende des 19. Jahrhunderts an den Freiherrn Adolf von Büsing über, der es für seine Zwecke zu diesem neobarocken Bauwerk umbauen ließ und ihm dadurch auch den neuen Namen verlieh. (weiterlesen …)

Das Kloster Lorsch war einstmals ein Macht- und Geisteszentrum im südhessischen Raum. Das Kloster wurde im Jahr 764 gegründet und hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich. Nach allen Höhen und Tiefen wurde es 1991, hauptsächlich wegen der karolingischen Königshalle zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Die Königshalle im Kloster Lorsch

Das Kloster Lorsch im Rhein-Main-Gebiet liegt in Südhessen. Die Königshalle vom Kloster ist das einzige Überbleibsel aus der Karolingerzeit. Obwohl es viele Aufzeichnungen gibt, konnte bis heute noch nicht sicher festgestellt werden, wie alt diese Halle tatsächlich ist. Auch über den ehemaligen Nutzen dieser Halle streiten sich die Wissenschaftlicher. Trotz der langen Geschichte ist die Königshalle noch erstaunlich gut erhalten, was bei vielen Burgen und Schlössern meistens nicht mehr der Fall ist. (weiterlesen …)

Johann Wolfgang von Goethe wurde im August 1749 in diesem Bürgerhaus Gerüchten zufolge geboren. Er verbrachte hier seine Kinder- und Jugendzeit. Die alten Möbel vermitteln heute noch das Flair vergangener Zeiten.

­Das Goethe-Haus, Erinnerung an alte Zeiten

­Nicht nur das Goethe-Haus, auch der Goetheturm erinnern an diesen berühmten Sohn der Stadt. Das Goethehaus, ein spätbarockes Bürgerhaus, besteht aus vier Stockwerken. In der dritten Etage befindet sich ein Vorsaal, durch den man die westliche Mansarde betreten kann.

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Der Goetheturm ist ein Aussichtsturm, vollständig aus Holz gebaut und steht am Rand des Stadtwaldes von Frankfurt. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Ganz in der Nähe ist für die Kinder ein Spielplatz angelegt und ein Gartenlokal lädt zum Verweilen ein.

Goetheturm in Frankfurt© Flickr – loop_oh
Foto: Goetheturm in Frankfurt© Flickr – loop_oh

Der Grund, warum der Goetheturm diesen Namen hat

­Der ursprüngliche Turm aus dem Jahr 1867 musste nach dem Ersten Weltkrieg abgerissen werden, weil das Holz so verrottet war, dass ein Begehen des Turms nicht mehr ratsam war.

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Wenn man bedenkt, dass dieses Bauwerk im Jahre 1136 entstanden war, und es heute betrachtet, wird einem ganz andächtig zumute. So prächtig steht es da, eingerahmt von einer wunderschön anmutenden Natur. Der Weg lohnt sich alle Mal, mit dem was das Kloster Eberbach zu bieten hat.

Kloster Eberbach und die Rose

Dieses ehemalige Zisterzienserkloster findet man in Eltville am Rhein. Vielen Besuchern von Kloster Eberbach werden erstaunt sein, obwohl es der erste Besuch ist, kommt ihnen das Kloster Eberbach irgendwie bekannt vor.

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Majestätisch ragt der Kaiserdom St. Bartholomäus über der Stadt Frankfurt am Main. Dieses prächtige Bauwerk, das einen Brand im Jahre 1867 überlebte, den Zweiten Weltkrieg trotze, zieht Gläubige wie auch Touristen gleichermaßen in seinen Bann.

Grausiges vom Kaiserdom St. Bartholomäus

An der Nordwand vom Kaiserdom St. Bartholomäus in Frankfurt am Main befindet sich ein zu teil. Weil er den damaligen Königsbruder für den christlichen Glauben gewinnen konnte, wurde ihm am lebendigen leibe die Haut abgezogen. So gnadenlos ging es damals zu im Rhein-Main-Gebiet.

Kaiserliches im Kaiserdom St. Bartholomäus

Wer es lieber geschichtlich mag, findet im Kaiserdom St. Bartholomäus auch seine Befriedigung. Immerhin war der Kaiserdom im Mittelalter Sitz des kaiserlichen Domsitzes. Noch mehr kann man in der Wahl-Kapelle des Doms spüren, hier wurden die Kaiser gekrönt. Heute ist es an diesem Ort stiller geworden, er dient dem Gebet. Die an sich sehr lebhafte Stadt Frankfurt besitzt mit dem Kaiserdom St. Bartholomäus ein Stück Ruhe im Rhein-Main-Gebiet. Diese findet man höchstens noch auf einem Boot mitten auf dem Main.

Hörbare Stille aus dem Kaiserdom Bartholomäus

Jeder, der durch das Innere vom Kaiserdom Bartholomäus schreitet, stockt beim Anblick dieser schlichten und doch vornehmen Eleganz oft der Atem. Die Besucher senken beim Hören der anwesenden Stille sofort ihre Lautstärke und können die Ruhe fühlen. Dass der Kaiserdom es niemals zur Kathedralkirche gebracht hat, stört hier wirklich niemanden. Der Hausherr dieses größten Sakralbaus ist die Stadt Frankfurt selbst. Liebevoll und Stolz hält sie den Kaiserdom St. Bartholomäus in stand. Die Menschen danken es mit regen Besuchen aus nah und fern.

Katholisches Dompfarramt St. Bartholomäus

Domplatz 14

60311 Frankfurt am Main

Telefon 069 29 70 32 0

Öffnungszeiten

  • täglich von 09.00 – 12.00 Uhr
  • 14.30 – 18.00 Uhr

In der Mittagszeit und am Freitagvormittag ist nur die Turmhalle geöffnet.

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