Endlich gibt es auch an der Mainzer Fastnacht 2012 wieder ein Prinzenpaar. Zwölf lange Jahre mussten wir Narren darauf warten, denn in Mainz gibt es immer nur zu besonderen Anlässen ein Prinzenpaar an Fastnacht.

In anderen Fastnachtshochburgen würden sich die Fastnächtler führungslos ohne ihr Regentenpaar fühlen, nicht so in Mainz. Deswegen ist allen ganz klar, 2012 muss ein besonderes Jahr im Mainzer Fastnachtskalender sein, denn nur zu besonderen Anlässen wird ein Prinzenpaar gewählt. Vor zwölf Jahren waren dies Matthias I. und Christine I. Damals war das Gutenbergjubiläum der Anlass zur Wahl dieses Paares. (weiterlesen…)

Die Theodor-Heuss-Brücke bildet eine Verbindung von Mainz mit Mainz-Kastel und Wiesbaden. Sie besteht aus vier Pfeilern aus Sandstein und zwei Brückenköpfen. Fünf zweigelenkige Fachwerkbögen spannen sich über den Rhein. Die Bögen haben unterschiedliche Spannweiten. Die Brücke ist 475 Meter Lang und 24 Meter breit. An der höchsten Stelle ist sie neun Meter hoch.

Die Theodor-Heuss-Brücke, mächtig und nicht zu übersehen

Die Theodor-Heuss-Brücke in Mainz wurde im Jahr 1882 erbaut und hatte eine Bauzeit von drei Jahren. Sie wurde am 30. Mai 1885 feierlich eröffnet. 3,6 Millionen Goldmark waren die Summe, die für den Bau aufgebracht wurde. Man ging davon aus, dass man die Brücke innerhalb von drei Jahren mit Hilfe eines Brückenzolls wieder abzahlen könne. Das Brückengeld wurde aber erst viel später, nämlich im Jahr 1912 wieder abgeschafft. Fußgänger mussten für die Überquerung der Brücke 4 Pfennig bezahlen, für Fahrgäste der Pferdebahn wurden 5 Pfennig erhoben. Jedes Tier, das die Brücke überquerte, wurde mit 1 Pfennig Wegezoll über den Fluss belegt.

Der Erweiterungsbau der Theodor-Heuss-Brücke

Zwischen 1931 bis 1934 wurde die Theodor-Heuss-Brücke über den Rhein von ihren ursprünglichen 13,80 Metern auf 18,80 Meter verbreitert, das Zollhäuschen und die Lichtpylonen wurden entfernt. Kurz bevor die Amerikaner 1945 die Stadt erreichten, wurde die Brücke gesprengt, um den Weg zu versperren. Die Brücke wurde dann nach dem Zweiten Weltkrieg durch MAN Gustavsburg zwischen 1948 und 1950 wieder neu errichtet. Mehrere Firmen schlossen sich zwischen 1992 und 1995 zusammen und überarbeiteten die Brücke nochmals. Es wurde dabei versucht, das Bauwerk wieder in seinem ursprünglichen Zustand aufzubauen.

Hohe Baukosten für die Theodor-Heuss-Brücke

Die Sanierungskosten beliefen sich auf circa 90 Millionen Euro. Im Wege der Überarbeitung wurde die Theodor-Heuss-Brücke zweispurig ausgebaut und auf beiden Seiten befindet sich heute eine breiter Fuß- und Radweg. Für den Lastkraftverkehr über 7,5 Tonnen ist die Brücke des ehemaligen Bundespräsidenten allerdings gesperrt.

Johannes-Gutenberg-Universität, eine der zehn größten Hochschulen in Deutschland
Die Johannes-Gutenberg-Universität wurde im Jahr 1477 gegründet und nach dem Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gutenberg bekannt. An dieser Universität sind 35.300 Studenten eingeschrieben. Ungefähr 450 Professoren sind dort beschäftigt.

Die Geschichte der Johannes-Gutenberg-Universität

Im Jahr 1792 nach Gründung der Mainzer Republik kam der Schulbetrieb durch die Kriegswirren langsam zum erliegen. Unter den Franzosen wurde die Universität offiziell aufgehoben, bis 1823 jedoch fanden noch Vorlesungen in der medizinischen Fakultät statt. Die Johannes-Gutenberg-Universität wurde dann 1946 wieder von der französischen Besatzungsmacht ins Leben gerufen. Maßgeblich daran beteiligt war Raymond Schmittlein, er war der Leiter der französischen Militärregierung in der Abteilung Kultur, Bildung und Erziehung.

Das Eigentum der Johannes-Gutenberg-Universität

Über den Mainzer Universitätsfond, eine Stiftung, fließen alle Erträge der Johannes-Gutenberg-Universität zu. Dabei handelt es sich um Gebäude sowie 850 Hektar landwirtschaftliche Fläche und Weinberge. Die Stiftung, die dies alles bereit hält, gehört mittlerweile zu den größten Besitzern von Bauwerken und Grund und Boden in Rheinland-Pfalz.

Die Johannes-Gutenberg-Universität heute

150 Institute in Kliniken gehören heute zur Universität. Die Universität belegte 2007 beim Studentenaustausch ERASMUS den ersten Platz. 15 % der Studenten kommen aus dem Ausland. Die Johannes-Gutenberg-Universität ist eine Campus-Universität. Im Südwesten der Stadt sind fast alle Einrichtungen und Institute auf einem ehemaligen Kasernengelände untergebracht. Focus hat hierzu einen interessanten Artikel veröffentlicht. Der Fachbereich Kulturwissenschaften, Übersetzungen und Sprachen wurden nach Germersheim verlagert. Auch die Universitätsklinik ist außerhalb untergebracht sowie kleinere Fachbereiche, wie zum Beispiel Vor- und Frühgeschichte oder Journalismus. Die Universität besteht seit 2010 aus zehn Fachbereichen.

Adresse der Johannes-Gutenberg-Universität

  • Johannes Gutenberg Universität
  • Campus Mainz
  • Saarstr. 21
  • 55128 Mainz
  • Telefon 06131-390
  • Webseite

Die Kupferberg Sektkellerei wurde im Jahr 1950 in Mainz gegründet. Der Begründer der Sektkellerei am Rhein war Christian Adalbert Kupferberg. Die Sektkellerei produziert unterschiedliche Sektsorten, die bekannteste dürfte wohl die Marke Kupferberg Gold sein, die es zu günstigen Preisen in allen Supermärkten zu kaufen gibt.

Die Kupferberg Sektkellerei liegt teilweise 50 Meter unter der Erdoberfläche

Die Kupferberg Sektkellerei im Mainzer Gebiet Kästrich, verfügt über die tiefgeschichtetsten Sektkeller weltweit. Die Keller liegen bis zu sieben Stockwerke tief. Insgesamt 60 Kellersegmente liegen bis zu 50 Meter unter der Oberfläche. Die Kellerei hat sich auf einem alten Weinberggelände angesiedelt und so findet man auch noch weitere bedeutend ältere Keller in den Seitentrakten. Seit 1872 handelt es sich bei der Kupferberg Sektkellerei um eine Kommanditgesellschaft auf Aktien. Durch den Ausbau des Eisenbahnnetzes konnte die Firma Kupferberg ausweiten und wurde so weithin bekannt, darauf sind die Mainzer auch sehr stolz.

Die neuen Eigentümer der Kupferberg Sektkellerei

1978 übernahm die Firma Racke aus Bingen einen Großteil der Aktien der Sektkellerei. Die Firma Henkel übernahm im Jahr 2004 die Sektkellerei Kupferberg inklusive des Firmennamens und aller Rechte. Bereits vier Jahre später wechselte das Unternehmen wiederum den Eigentümer und ging an Grands Chais de France über. Die Produktionsanlagen befinden sich in Mainz-Hechtsheim, dort werden aber nur noch Stillweine abgefüllt. Aus der Sektkellerei ist mittlerweile ein richtiger Geschäftsbetrieb geworden, verschiedene Events werden dort veranstaltet, Sektproben organisiert und man kann auch Führungen durch die Sektkellerei unternehmen. Besonders beliebt sind die organisierten Hochzeiten.

Das Museum in der Kupferberg Sektkellerei

Besonders interessant in der Kupferberg Sektkellerei ist eine Ausstellung der von der Sektkellerei genutzten Printmedien, die sehr umfangreich ist, aber auch die Sektgläsersammlung der Kellerei. Sie soll die weltweit größte Sammlung sein, die Sektgläser aus unterschiedlichen Epochen zeigt. Es gibt tägliche Führungen, auch durch die Kelleranlagen, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Adresse der Kupferberg Sektkellerei

  • Sektkellerei Kupferberg
  • Kupferbergterrasse 17 – 19
  • 55116 Main
  • Telefon 06131-923205

Führungen durch die Kupferberg Sektkellerei

  • Montags bis samstags 10 bis 18 Uhr

Der Eisenturm in Mainz ist ein Überbleibsel aus dem 13. Jahrhundert. Er hat seinen Namen daher, dass er auf einem Platz stand, auf dem im 19. Jahrhundert der Eisenmarkt abgehalten wurde. Drei Stadttürme sind in Mainz aus vergangen Tagen übrig geblieben, der Eisenturm, der Holzturm und der Alexanderturm. Der Eisenturm war ein Teil der Stadtbefestigung und diente als Wachturm und Stadttor.

Der Eisenturm, Teil der Mainzer Stadtbefestigung

Die Stadtbefestigung in Mainz bestand aus Mauern, Türmen und Stadttoren. Sie bestand schon zu spätrömischer Zeit. Nachdem die Römer abgezogen waren, kam es zu den ersten Ausbesserungsarbeiten an der Stadtmauer. Deshalb wurde sie auch als römisch-karolingische Stadtmauer bezeichnet. 1163 wurde, nach schweren Unruhen in der Bevölkerung, die Reichsacht über die Stadt verhängt und die Mauern und Stadttürme teilweise niedergerissen. In einem Kampf zwischen den Staufer und den Welfen um die Herrschaft war Mainz ein starker Verbündeter und so erlaubte man, die Stadtbefestigung wieder aufzubauen. Im Zuge der Errichtung dieser Mauer und weiterer Bauwerke wurde auch der Eisenturm errichtet.

Der Eisenturm und seine Nutzung

Bis in das 16. Jahrhundert hinein wurde der Eisenturm als Tor- und Stadtturm genutzt. Er gehörte zur Stadtbefestigung von Mainz . Zusammen mit den anderen Türmen der Stadtbefestigung bildete der Eisenturm einen Kontrast zu den vielen Kirchtürmen, die man vom Rheinufer aus sehen konnte, wenn man auf die Stadt blickte. Rund um den Eisenturm fand der Eisenmarkt, initiiert durch die Mainzer Eisenhändler statt. Dadurch bekam der Turm auch seinen Namen.

Der Eisenturm in der Gegenwart

Nachdem der Eisenturm in den späteren Jahren seine Nutzung als Gefängnis fand, sollte er im Jahr 1900 abgerissen werden. Man verhinderte dies jedoch und so ging der Turm im Jahr 1905 in das Eigentum der Stadt Mainz über. Heute, nach Renovierung, Wiederaufbau und Restaurierung nutzen viele Künstler von Mainz den Turm als Ausstellungsort und Galerie. Auch zwei Vereine sind heute im Turm zu Hause. Der Turm kann einmal jährlich, am Tag des offenen Denkmals, besichtigt werden.

Kunstverein Eisenturm Mainz
Rheinstr. 59
55116 Mainz, Deutschland
Telefon: 06131-9727603

Die Touristik Centrale Mainz, betreut durch den Verkehrsverein Mainz, unterstützt Touristen, Geschäftsreisende und Kongressbesucher in vielerlei Hinsicht. Sei es durch Informationsmaterial, bei der Zimmer- oder Hotelsuche oder auch einfach nur dabei, Karten für eine Veranstaltung zu organisieren. Die Touristik Centrale Mainz hält für alle Gäste der Stadt Informationsbroschüren zu allen kulturellen Bereichen bereit.

Die Touristik Centrale Mainz wird vom Verkehrsverein getragen

Seit über 100 Jahren besteht nun der Verkehrsverein in Mainz. Es handelt sich um einen eingetragenen Verein. Aus dem Verein Altstadt wurde im Jahr 1905 der Verkehrsverein Mainz gegründet. Dieser Gründung gingen lange Planungen und Diskussionen voraus. Den ersten Touristenführer konnte man dann im Jahr 1908 beim Verkehrsverein beziehen. Der Fremdenverkehr in Mainz stieg ständig an und so beschloss man im Jahr 1927, einen Geschäftsführer und zwar Dr. Robert Schmidt, zu bestimmen. Er war auch der Begründer des Mainzer Weinmarktes, der jährlich von vielen Familien und Gruppen besucht wird.

Die Touristik Centrale kurz vor ihrer Entstehung

1932 fand in der Stadthalle in Mainz der erste Weinmarkt statt. Nicht nur Besucher aus der Stadt, sonder auch aus der ganzen Region kommen heute zu dieser Veranstaltung, die mit den Jahren immer größer wurde. Dr. Robert Schmidt war bei der Bevölkerung sehr beliebt und hoch angesehen für diesen wirtschaftlichen Erfolg und seine gewinnbringenden Ideen. 1939 gab es dann einen herben Rückschlag. Der Weinmarkt musste abgesagt werden und dem Verkehrsverein blieben hohe Schulden. Die Stadt unterstützte den Verein, so dass der Markt dann nach dem Krieg auch wieder auferstehen konnte.

Die Touristik Centrale ist Dreh- und Angelpunkt in Mainz

Bei der Touristik Centrale laufen alle Fäden zusammen. Hat der Verkehrsverein auch viele Höhen und Tiefen nach dem Krieg erlebt, so ist die heutige Touristik Centrale ein modernes Unternehmen, das für alle Belange der Gäste in der Stadt ein Ohr hat. Egal ob Reservierungen für Veranstaltungen, Hotelbuchungen, private Zimmersuche oder auch nur Informationen über Sehenswürdigkeiten. Die Touristik Centrale steht jedem Gast bei allen Problemen gerne zur Verfügung.
Anschrift der Touristik Centrale Mainz
Touristik Centrale Mainz
Brückenturm am Rathaus
55116 Mainz
Telefon: 0 61 31/2 86 21-0

Öffnungszeiten der Touristik Centrale Mainz

  • Montags bis freitags:  9 bis 18 Uhr
  • Samstags:  10 bis 16 Uhr
  • Sonntags:  11 bis 15 Uhr
  • An Feiertagen geschlossen

Von 1768 bis 1771 wurde die Augustinerkirche in Mainz als Teil eines Klosters von den Augustinereremiten erbaut. Heute steht das ehemalige Kloster für Priesterseminare der Diözese Mainz zur Verfügung. Die Kirche selbst kann aber auch von interessierten Touristen besucht werden.

Die Seminarkirche Augustinerkirche

Nach 1803, mit Aufhebung des Klosters wurde die Augustinerkirche zur Seminarkirche. Selbst den Zweiten Weltkrieg hat die Augustinerkirche in Mainz unbeschadet überstanden. Durch den Umbau zur Seminarkirche ist nur noch die turmlose Fassade zu sehen, die sich mächtig über der Altstadt erhebt. Aufgrund des Rokokostils und der Deckengemälde stellt diese Kirche eine besondere Sehenswürdigkeit im Rhein-Main-Gebiet dar.

Der Reichtum in der Augustinerkirche

Ein besonders schöner Anblick ist die Figurengruppe von Nikolas Binterim, über dem Portal der Kirche. Sie stellt vorrangig die Marienkrönung dar. Die großen Altäre, und herrliche Deckengemälde beeindrucken jeden Besucher der Kirche. Der Innenraum der Kirche ist reich geschmückt, diesen Reichtum hat die Kirche zahlreichen Spendern zu verdanken. Aus der Orgelbauerdynastie Stumm stammt die geteilte Orgel mit dem Mittelfenster. Von dieser Orgelbauerfamilie sind nur noch wenige Instrumente erhalten. Sie befindet sich auf der Westempore.

Der Ursprung der Augustinerkirche

Wann sich die Augustiner in Mainz angesiedelt haben, weiß man nicht genau. Man geht davon aus, dass dies zwischen 1259 und 1284 unter Erzbischof Werner war. Die Augustiner waren ein klassischer Bettelorden. 1649 brannte durch einen Blitzschlag die umfangreiche Bibliothek des Klosters ab. Danach folgten immer wieder Umbau- und Anbauarbeiten. Wenn man die Stadt Mainz besucht, sollte man diese Kirche unbedingt besuchen, damit man diese Pracht im Innern der Kirche bewundern kann. Genauere Informationen findet man auch hier.

Augustinerkirche
Augustinerstr. 34
55116 Mainz
Telefon +49 6131 266-0

Öffnungszeiten der Augustinerkirche

Montag – Freitag 8 – 17 Uhr

Unsanft wird die Reduit in Mainz-Kastel vom Rockfield Open Air Festival aus ihrer Ruhe gerissen, wenn es Anfang August zum 7. Mal heißt: Bühne frei für Pop, Ska, Punk, Progressive Rock, Nu Rock und Heavy Metal.

Reduit Mainz © Flickr - bebal
© Flickr – bebal

Rockfield Open Air – Musik Hoch 27

Bisher haben 27 verschiedene Bands zugesagt, beim diesjährigen Rockfield Open Air zu spielen. Sie kommen alle aus dem Rhein Main Gebiet, und das Rockfield Open Air Event ist eine sehr gute Gelegenheit für noch unbekannte Bands, sich Gehör zu verschaffen und eine Fangemeinde aufzubauen. Andere Musiker sind Wiederholungstäter und schätzen die besondere Atmosphäre beim Rockfield Open Air. Bestätigt haben ihre Auftritte dieses Bands, weitere sind in Planung:
Elevation, Abused Lifestyle, Day Out, Ashes of Decay, B-ware, Markus Striegl, Mental Method, Battle Against The Empire,  Die Traktor, Bazement Pilots, Tysb, Brt, Bugs Of God,  Hot Pot, Club of Chrome, Lustkind, Wayke,  Semuc,  Mainzer Mutantenstadl,  Kopfstudio,  Hellfeld,  Meat The Machine, R.u.s.t., The Blue Ribbon Four,  Sabbathorium,  Jane Saw Jones und Mindspoken.

Rockfield Open Air – die Location

Die Reduit in Mainz Kastel liegt in etwa einen Kilometer entfernt von der Mündung des Main in den Rhein. Sie ist ein Teil der ehemaligen Festung Mainz, die über die Schiffbrücke über den Rhein wachte. Schwer zerstört im Zweiten Weltkrieg wurde sie in den 1960er Jahren liebevoll wieder restauriert und beherbergt heute das Kasteler Heimatmuseum und ein Jugendzentrum. Der Innenhof der Reduit nutzt das Rockfield Open Air – neben vielen anderen Veranstaltern – für ihre Festivals.

Das volle Programm findest du hier.

  • Rockfield Open Air
  • Mainz-Kastel
  • Am Rheinufer/In der Reduit
  • 55252  Mainz-Kastel
  • Vom 6. bis 8. August 2010, Eintritt frei
  • Freitag ab 18 Uhr, Samstag und Sonntag ab 13 Uhr

Mainz als Schwesterstadt zu Wiesbaden liegt in Rheinland-Pfalz, Wiesbaden in Hessen.
Mainz ist die Hauptstadt von Rheinland-Pfalz und hat etwa 190.000 Einwohner, die die reizvollen Gegensätze ihrer Stadt zu schätzen wissen.

Luftbild Mainz (c) Flickr - 陈霆
(c) Flickr – 陈霆

Stadtbild Mainz

Auf den ersten Blick sieht Mainz aus wie einer der vielen modernen Metropolen im Rhein-Main-Gebiet auch. Die Hochhäuser fallen als Erstes ins Auge, und natürlich der Main und der Rhein mit ihren Industriegebieten und Häfen. Im Hafen von Mainz legen mehr als 2.200 Schiffe im Jahr an, die für einen Güterumschlag von 1,8 t sorgen.

Doch Mainz ist auf jeden Fall einen zweiten Blick Wert. Die Altstadt von Mainz ist geprägt von Bauten aus Romanik, Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko. Die Christuskirche und der Mainzer Dom sind Pflicht bei einer Städtetour nach Mainz.

Kultur in Mainz

Die rund 35.000 Studenten unter den Mainzern wollen unterhalten werden. Das Angebot an Klubs, Bars und Restaurants ist riesig und sehr lebhaft. Zahlreiche Theater, Konzertsäle und Kinos machen die Auswahl schwer. Wenn du es ruhiger magst, gehst du in eines der vielen Museen und Bibliotheken. Der Vater der Druckkunst, Johannes Gutenberg, begegnet dir hier überall, und nach ihm ist auch die Universität Mainz von Mainz benannt.

Wenn du dir einen ersten Eindruck von Mainz verschaffen willst: hier findest du frische und sehr gut aufbereitete Informationen über die Stadt und ihre Bewohner. Falls du dich beim Stadtbummel über die bunten Schilder der Straßennamen in Mainz wunderst: Die blauen Straßen verlaufen parallel zum Rhein, die roten im mehr oder weniger rechten Winkel zu ihm.

Seit 1477 quält und begeistert die Johannes-Gutenberg-Universität von Mainz ihre Studenten. Elf Fachbereiche mit unzähligen Studiengängen werden in dieser Uni angeboten, die eine der größten Deutschlands ist. Mit etwa 35.000 Studenten und 2.800 Lehrkräften in 150 Instituten und Kliniken wartet sie auf.

Gutenberg Statue Uni Mainz (c) Wikipedia Felix Koenig

Studiengänge der Universität von Mainz

Die Universität von Mainz deckt fast alle Wissensgebiete ab: Theologie beider großen Religionen, Sport-, Medien- und Sozialwissenschaften, Recht und Wirtschaft, Medizin, Mathematik, Physik, Informatik, Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften, Philosophie und Philologie, Sprach- und Kulturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Biologie, und an der Hochschule für Musik und an der Akademie für Bildende Künste kommen die künstlerisch Begabten auf ihre Kosten.

Hessen ist ein großes Einzugsgebiet, obwohl die Universität von Mainz in Rheinland-Pfalz liegt.

Unter vielen Weiteren hat die Universität von Mainz diese Persönlichkeiten hervorgebracht: Anna Seghers, Carl Zuckmayer, Mario Adorf, Hanns Dieter Hüsch, Peter Frey, Gundula Gause und die Supernanny Katja Saalfrank.

Campus der Universität von Mainz

Es gibt in Deutschland kaum noch Unis mit Campus. Die Universität von Mainz ist eine davon. Campus-Uni bedeutet, Lernen und Leben finden auf dem gleichen Gelände statt. Bei über 150 Nationalitäten, die auf der Universität von Mainz studieren, ist auf dem Campus immer etwas los.

Die Universität von Mainz legt großen Wert auf Zusammenarbeit der verschiedenen Nationen und Studiengänge. Über das Jahr verteilt finden auf dem Campus viele Veranstaltungen statt, deren Bekanntheitsgrad weit über die Uni hinausgeht. Informationen zur Universität von Mainz findest du hier.

Universität von Mainz
Saarstraße 21
55122 Mainz

  • 06131-39-0
  • GPS 49°59´35“N, 8°14´30“O

[IMG Gutenberg Statue Uni Mainz (c) Wikipedia Felix Koenig]