Rüsselsheim ist uralt! In den 1980er Jahren wurden Teile von Werkzeugen und anderen Utensilien gefunden, die in etwa 13.000 Jahre alt sind. Rüsselsheim ist eine anziehende, symphatische Stadt und ein wichtiger Standort für Industrie und Handel.

Stadtpark Rüsselsheim © Flickr - Spiegelneuronen

Rüsselsheim und Opel

Die Stadt Rüsselsheim und die Opel-Werke sind untrennbar miteinander verbunden. Adam Opel stammt aus Rüsselsheim und hat dort zunächst mit der Fertigung von Nähmaschinen angefangen. Seine Söhne waren sehr erfolgreiche Radsportler, und so lag es nahe, auch Fahrräder zu produzieren. Diese Räder waren über lange Jahre die Nummer eins in der Welt.

Erst im Jahr 1898 begann Opel mit der Konstruktion und dem Bau von Autos, die Adam Opel Zeit seines Lebens als stinkende Ungetüme bezeichnet hat. Opel hat 1924 als erste deutsche Fabrik Fließbänder eingeführt.
Heute ist Opel eine Tochter der amerikanischen General Motors Company und beschäftigt in Rüsselsheim und anderen deutschen Standorten etwa 25.000 Mitarbeiter.


Rüsselsheim – immer etwas los

Die etwa 60.000 Einwohner und zahlreichen Touristen profitieren in Rüsselsheim von einem riesigen Kulturangebot. Das vom Europarat preisgekrönte Museum in der Festung Rüsselsheim zeugt von Leben und Arbeit der Bevölkerung von der Urzeit bis heute, das Opel Museum ist angeschlossen.

Das 1969 eröffnete Theater bietet Ernstes und Heiteres, Kabarett und Ballett, Musik und Kindertheater.
Seit 1997 findet alljährlich die Jazz-Fabrik statt. Jazz für Genießer und alle, die es werden wollen, wird geboten, und die Jazz-Fabrik Rüsselsheim hat einen Ruf, der weit über das Rhein Main Gebiet hinaus schallt und die Größen des Jazz auf den Plan ruft.
Das Volksfest Rüsselsheimer Markt  im August ist ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher der Region.

Es gibt noch das Mainfest mit über 100 Teilnehmern und einen Kunsthandwerkermarkt im Frühjahr und Advent. Hier findet man noch echtes Kunsthandwerk und außergewöhnliche Geschenkideen.

Darmstadt liegt in Hessen, umschlossen vom Odenwald, der Bergstraße, dem Messeler Hügelland und der Oberrheinischen Tiefebene. Darmstadt ist Wissenschaftsstadt und Zentrum des Jugendstils und die viertgrößte Stadt Hessens.

Luminale Darmstadt Mathildenhöhe © Flickr - froutes

Wissenschaftsstadt Darmstadt

Darmstadt besitzt eine Vielzahl von Hochschulen, Forschungsinstituten, Ablegern der Fraunhofergesellschaft und eine Technische Universität. Das Europäische Raumflugkontrollzentrum und das Europäische Zentrum zur Kontrolle von Wettersatelliten sitzen in Darmstadt.

Rund 33.000 Studenten lernen in Darmstadt, viele davon an der Akademie für Tonkunst, dem Internationalen Musikinstitut und am Jazzinstitut. Das Darmstädter Jazzforum ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt und eine renommierte Anlaufstelle für Musiker und Musikwissenschaftler.

Im Eisenbahnmuseum in Darmstadt Kranichstein sind Meilensteine der Eisengeschichte ausgestellt, die sich in ihrer ganz eigenen zeitgenössischen Umgebung präsentieren. Das barocke Schloss Kranichstein ist ein Museum für Jagdkultur, ein Hotel mit Restaurant ist angeschlossen.

Das Haus für Industriekultur zeigt Maschinen aller Art und aus allen Jahrzehnten. Das Hessische Landesmuseum und das Hessische Staatsarchiv haben ihren Sitz in Darmstadt.

Jugendstil in Darmstadt

Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt darf man bei einem Stadtbesuch nicht versäumen. Zu übersehen ist dieses Viertel nicht, denn hier steht der Hochzeitsturm, das Wahrzeichen von Darmstadt. Das ganze Viertel ist ein einziges Freiluftmuseum für die Kunst des Jugendstil.

Der Architekt Josef Maria Olbrich hatte die ehrgeizige Vision von einer Stadtlandschaft, die eine neue und gleichzeitig funktionierende Welt darstellen sollte. Hierbei war nicht nur die Architektur der Gebäude gemeint, sondern Perfektion bis ins kleinste Detail.

Die Einrichtung der Häuser mit extra geschaffenen Möbeln und sogar aller Hausrat wie Geschirr und Besteck, Gardinen und Teppiche wurden neu gestaltet. Freunde des Jugendstils werden hier ins Schwärmen geraten – alle anderen werden staunen, wie eine Vision Wirklichkeit wurde.

Bad Homburg vor der Höhe blickt auf uralte Traditionen zurück. Um 1180 wurde diese Stadt zum ersten Mal erwähnt. Sie grenzt direkt an Frankfurt und ist nicht nur für Pendler eine willkommene Abwechslung zum Trubel der Metropole Frankfurt.

Bad Homburg (c) Flickr - TGC

Kurpark Bad Homburg

Im Kurpark Bad Homburg kannst du einen ganzen Tag verbringen. Er ist nach englischem Vorbild von Peter Joseph Lenné angelegt worden. Bad Homburg bei Frankfurt hat unzählige Heilquellen, viele der Brunnen findest du im unteren Teil des Kurparks. Der Elisabethenbrunnen ist der erste, der 1834 entdeckt wurde.

Auf etwa 44 Hektar Fläche lässt sich vortrefflich bummeln, und auch bei großem Besucherandrang beeindruckt die Großzügigkeit der Anlage. Du kommst an einem 6-Loch-Golfplatz vorbei, an der Russischen Kapelle, am Kaiser-Wilhems-Bad und vielen Denkmälern, die zufällig verstreut im Park stehen. Dabei liegt der Kurpark praktisch mitten in der Innenstadt von Bad Homburg.

Hier finden die Sommerkonzerte statt, ein Volksfest an der Konzertmuschel Brunnenallee. Bad Homburg wartet immer Freitags um 19.30 Uhr auf mit Lifemusik. In diesem Jahr sind es diese: Äl Jawala (23.7.), Stoppok plus Worthy (30.7.), Los Dos y Companeros (6.8.), Henni Nachtsheim mit Band (13.8.) und Slow Horses (20.8.).

Sehenswürdigkeiten in Bad Homburg

Im Gotischen Haus ist die Münz- und Hutsammlung untergebracht. Alles über die Stadt Bad Homburg ist hier ebenso zu finden, wie eben der berühmte Hut Homburg.

Der Hirschgarten im Ortsteil Dornholzhausen von Bad Homburg bietet Ruhe und Erholung vom Stadtleben. Beobachte Rotwild und Ziegen, besuche die Forellenfarm und stärke dich dort oder im Wildspezialitätenrestaurant.

Verschiedenste Baustile sind im Schloss Bad Homburg vereint. Der Weiße Turm ist heute Wahrzeichen von Bad Homburg und von weither zu sehen. Der Schlossgarten lädt zum Verweilen ein.

Offenbach geht oft neben Frankfurt ein bisschen unter. Dabei ist Offenbach eine selbstständige Stadt mit vielen Gesichtern und interessanten Menschen und Plätzen.

Büroräume in Offenbach (c) Flickr- D.B. Blas

Offenbach am Main

Betrachtet man Frankfurt und Offenbach aus der Vogelperspektive, so könnte man denken, es handelt sich um nur eine Stadt, die durch den Mainbogen geteilt wird. Tatsächlich ist aber Offenbach die fünftgrößte Stadt im bunten Hessen mit etwa 120.000 Einwohnern.

Offenbach hat einen riesigen Stadtwald mit etwa 1252 Hektar Fläche. Hier haben die Einwohner im Zweiten Weltkrieg falsche Dörfer gebaut, die unbewohnt blieben. Das sollte die feindlichen Piloten von der eigentlichen Stadt ablenken, und die Splitter, die heute noch in den Baumstämmen stecken, zeigen, dass dieser Trick funktioniert hat.

Offenbach kreativ

Die Hochschule für Gestaltung in Offenbach bringt immer wieder neue Ideen hervor. Diese Stadt und ihre Hochschule sind scheinbar eine Quelle für kreatives Design in immer neuen Formen. Bekannt wurde Offenbach als Hochburg der Lederindustrie, und viele unvergängliche, zeitlose und klassische Designs sind in die Geschichte der Mode eingegangen.

Hugo Eberhardt hat das Ledermuseum gegründet und geplant. Er ist auch zuständig für viele weitere Gebäude in Offenbach, die heute als Übergang zur Moderne angesehen werden. Adolf Bayer und Paul Friedrich Posenenske sind weitere wichtige Gestalter der Stadt Offenbach.

In Offenbach ist immer etwas los

Willst du Livemusik genießen, so gehst du ins Capitol, die Messe oder die Stadthalle.
Rund um die Hochschule für Gestaltung in Offenbach gibt es zahlreiche Clubs und kleine Theaterbühnen, die eine große Abwechslung bieten. Varieté und Kleinkunst, Comedy und Vernissagen bieten für jeden Anspruch das Richtige. Das Mainuferfest und das Lichterfest sind für mich die Höhepunkte des Sommers.

In Wiesbaden kann man Baden gehen – in fantastischen 15 verschiedenen Thermal- und Mineralbädern. Wiesbaden ist einer der ältesten Kurorte Deutschlands, doch die zweitgrößte Stadt Hessens hat noch viel mehr zu bieten.

Casino Wiesbaden (c) Flickr - dorena-wm

Architektur in Wiesbaden

Wiesbaden in Hessen ist im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört worden. Dadurch sind die schönen alten Gebäude im Stile von Klassizismus, Jugendstil und Historismus erhalten geblieben. Die Neubauten, die nach dem Krieg entstanden, wurden nach den Möglichkeiten der jeweiligen Technik errichtet, jedoch liebevoll mit altehrwürdigen Fassaden versehen, die sich perfekt dem vorherrschenden Stadtbild anpassen.

Ganze Viertel von Wiesbaden wurden so gestaltet: Das Rheingauviertel, das Feldherrnviertel und das Dichterviertel sind hier zu nennen. Als beliebter Kurort der Elite war Wiesbaden schon immer eine recht reiche Stadt, und Einwohner und Gäste legen nach wie vor großen Wert auf Pflege und Erhalt ihrer alten und neuen Gebäude und Anlagen wie den Schiersteiner Hafen.

Lebendiges Wiesbaden

Erst seit Juni 2010 ist Wiesbaden offiziell Universitätsstadt. Zahlreiche Hochschulen ergänzen das Bildungsangebot, und das Hessenkolleg für Erwachsenenbildung hat Vorbildfunktion für andere Bundesländer und Städte.

Viele Dienstleister, karitative Verbände, produzierende Betriebe und Organisationen wie die Schufa sind in Wiesbaden ansässig. Selbstverständlich ist Wiesbaden auch Sitz der Landesregierung Hessen mit den Ministerien.

All diese Menschen wollen unterhalten werden, und das Angebot an Kultur in Wiesbaden ist enorm. Musikfreunde gehen in die Rhein-Main-Halle, ins Staatstheater, Tattersall, das Kulturzentrum Schlachthof oder vergnügen sich im Kurhaus mit angeschlossenem Casino.

Nicht vergessen darf man in Wiesbaden die Fastnacht. Sie hat große Tradition und ist für mich jedes Jahr das Highlight überhaupt mit den festlichen und fröhlichen Umzügen durch die Innenstadt von Wiesbaden.